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06. Dez 2017

Series-B-Finanzierungsrunde: CommerzVentures ist als neuer Investor an Bord

Das erfolgreiche PropTech-Unternehmen...

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06. Dezember 2017 Series-B-Finanzierungsrunde: CommerzVentures ist als neuer Investor an Bord

Series-B-Finanzierungsrunde: CommerzVentures ist als neuer Investor an Bord

Für realbest.de steht der Kurs 2018 weiter auf Wachstum: Das erfolgreiche PropTech-Unternehmen für Immobilienverkäufe sichert sich eine Wachstumsfinanzierung über 7 Millionen Euro. 

Berlin, 6. Dezember 2017. realbest hat einen neuen Investor gewonnen. Die Commerzbank-Tochter CommerzVentures beteiligt sich neben Altinvestoren wie Hevella Capital, der VC Fonds Kreativwirtschaft Berlin der IBB, Ventech und Immotech Venture (Marius Marschall von Bieberstein) an der neuen Finanzierungsrunde der digitalen Verkaufsplattform für Wohnimmobilien. „realbest ist ein echter Problemlöser für Immobilienmakler“, begründet Patrick Meisberger, Geschäftsführer von CommerzVentures die Entscheidung, in das Berliner PropTech-Startup zu investieren. Er ergänzt: „An realbest hat uns neben dem starken Team auch der einzigartige Netzwerkansatz überzeugt. Wir halten das Geschäftsmodell von realbest für nachhaltig und überlegen.“ Mit den zusätzlichen Finanzierungsmitteln wird das Unternehmen insbesondere in die Produktentwicklung sowie in die Vergrößerung des Vertriebsteams investieren, um das Angebot für unabhängige Immobilienmakler auszubauen und in dem Bereich stark zu wachsen. „Bei der Digitalisierung des Marktes geht es darum, dass alle Marktteilnehmer wie Immobilienmakler und Finanzdienstleister befähigt werden, über eine Plattform professionell Transaktionen abzuwickeln, Beziehungen zu teilen und zu kollaborieren“, sagt Mathias Baumeister, Gründer und Geschäftsführer von realbest. „Bereits heute akquirieren wir 25 Prozent unserer Verkaufsobjekte sowie 35 Prozent der Käufer aus unserem Netzwerk, bestehend aus Immobilienmaklern, Finanzdienstleistern und Banken.“

realbest hat in den vergangenen zwölf Monaten deutschlandweit ein Immobilienvolumen im dreistelligen Millionenbereich verkauft und seitdem sein Vermarktungsportfolio um 100 Prozent auf 290 Millionen Euro Verkaufsvolumen gesteigert.

Über die realbest Germany GmbH
realbest ist Deutschlands erste digitale Verkaufsplattform für Wohnimmobilien. Die digitale Umklammerung der Immobilientransaktion reicht von der Immobilienbewertung für den privaten Immobilienverkäufer bis zur Online-Reservierung des Käufers. Marktprofis wie Immobilienmakler, Finanzierungsberater und andere Vermittler können die Akquise und die Vermittlung von Wohnimmobilien online abwickeln. Zudem können sie Beziehungen zu potenziellen Käufern und Verkäufern aus dem eigenen Kundenbestand teilen und dabei von Kooperationen im Netzwerk profitieren. Damit sorgt realbest für eine schnellere Kaufabwicklung bei hoher Transparenz, an deren Ende der Bestpreis für den Verkäufer steht. 

Weitere Informationen unter www.realbest.de

Pressekontakt
Ines Balkow
markengold PR
Münzstr. 18, 10178 Berlin
Tel: +49/30/219 159-60
E-Mail: realbest@markengold.de

Über CommerzVentures

Die CommerzVentures GmbH wurde von der Commerzbank AG als Corporate-Venture-Fonds mit Investmentfokus auf Finanzdienstleistungen und -technologien (“FinTech”) gegründet. CommerzVentures ist auf skalierbare und attraktive Geschäftsmodelle ausgerichtet und investiert weltweit mit einem Fokus auf Europa. Die Gesellschaft hat den Geschäftsbetrieb am 1. Oktober 2014 aufgenommen und hat ihren Sitz in Frankfurt am Main. Mehr Informationen unter www.commerzventures.de 

Über die IBB Beteiligungsgesellschaft

Die IBB Beteiligungsgesellschaft (www.ibb-bet.de) stellt innovativen Berliner Unternehmen Venture Capital zur Verfügung und hat sich am Standort Berlin als Marktführer im Bereich Early Stage Finanzierungen etabliert. Die Mittel werden vorrangig für die Entwicklung und Markteinführung innovativer Produkte oder Dienstleistungen sowie für Geschäftskonzepte der Kreativwirtschaft eingesetzt. Seit März 2015 befinden sich zwei von der IBB Beteiligungsgesellschaft verwaltete Fonds in der Investitionsphase, der VC Fonds Technologie Berlin II mit einem Fondsvolumen von 60 Mio. EUR und der VC Fonds Kreativwirtschaft Berlin II mit einem Fondsvolumen von 40 Mio. EUR. Beide VC Fonds sind finanziert durch Mittel der Investitionsbank Berlin (IBB) und des europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), verwaltet vom Land Berlin. Seit 1997 hat die IBB Beteiligungsgesellschaft Berliner Kreativ- und Technologieunternehmen in Konsortien mit Partnern über 1,25 Mrd. Euro zur Verfügung gestellt, wovon die IBB Beteiligungsgesellschaft 173 Mio. Euro als Lead-, Co-Lead oder Co-Investor investiert hat.

Ansprechpartner:

Rayk Reitenbach
IBB Beteiligungsgesellschaft mbH
Bundesallee 210
10719 Berlin
Tel.: +49 (0) 30 2125 3201
E-Mail: venture@ibb-bet.de
Web: www.ibb-bet.de 

16. November 2017 Wunderflats sammelt 3 Millionen Euro ein

Wunderflats sammelt 3 Millionen Euro Wachstumskapital ein und etabliert “Housing as a Service”

Berlin, 16. November 2017. Wunderflats (wunderflats.com), die führende Online-Plattform für möblierte Apartments, gewinnt Creathor Venture, den VC Fonds Kreativwirtschaft der IBB Beteiligungsgesellschaft, ECONA AG und Family Offices als Investoren und sammelt 3 Millionen Euro ein. Die Finanzierungsrunde dient neuen Produktinnovationen und weiterem Wachstum.

In den letzten 4 Jahren hat sich die Anzahl möblierter Wohnungen in Deutschland verdoppelt. Damit man diese Apartments einfach online mieten und vermieten kann, haben Jan Hase und Arkadi Jampolski 2015 das Proptech-Unternehmen Wunderflats gegründet.

Über www.wunderflats.com kann man eine möblierte Wohnung mit wenigen Klicks für einen Monat oder länger mieten. Alle Wohnungen sind voll möbliert, die Mieten enthalten alle Nebenkosten und können als offizieller Wohnsitz genutzt werden. Für Unternehmen und Freiberufler werden ordnungsgemäße Abrechnungen erstellt. Das Angebot richtet sich insbesondere an Berufstätige, Berater, Freiberufler oder Expats, die für längere Arbeitsaufenthalte außerhalb ihres Heimatortes eingesetzt sind. Aber auch Berufseinsteiger oder -wechsler, die für ihren ersten oder einen neuen Job in eine andere Stadt ziehen, profitieren von dem Angebot. Im Vergleich zu Hotels bieten möblierte Apartments Mietern mehr Komfort und Privatsphäre, während Unternehmen im Schnitt 40% ihrer Unterbringungskosten einsparen können.

Jan Hase, Mitgründer und Geschäftsführer über die Zukunft von Wunderflats: “Wir sehen die Zukunft des Segments in Housing as a Service. Das heißt: Alles um das Wohnen herum inklusive der Wohnung selbst wird zu einem Service, der genauso einfach zu nutzen ist wie Netflix oder Car-Sharing — egal ob man gerade in Berlin oder Paris wohnt. Das beginnt heute mit möblierten Wohnungen und dem Reinigungsservice. Hinzu kommen Wäscheservice, Frühstück und das nächstgelegene Fitnessstudio. Schon heute nutzen die Menschen mehr und mehr Services, und mit unseren Investoren bauen wir mit Wunderflats die Plattform auf, die eine Zukunft mit Housing as a Service ermöglicht.”

Seit Anfang 2016 hat Wunderflats seine Umsätze jedes Quartal um über 60% steigern können. Ein Erfolgsfaktor dabei ist, dass das Mieten der Wohnungen papierlos vonstatten geht. Zusätzlich bietet Wunderflats als einziger Anbieter in dem Bereich die Instant-Booking-Funktion bei ausgewählten Vermietern an. Dabei erfolgt der Abschluss des Mietvertrages sofort, wie man es z.B. von Hotels kennt. Das zeigt deutlich, wie die Professionalisierung der Vermietung möblierter Wohnungen fortschreitet. Wunderflats’ Vermieter stellen hochwertige möblierte Wohnungen mit aktuellen Verfügbarkeitsdaten bereit — das ist neu für die Wohnwirtschaft. Für Vermieter bietet Wunderflats dabei eine Reichweite von über 1.000 ausgewählten Unternehmenskunden an, verifiziert die Mieter, übernimmt die Fotografie der Wohnung, schaltet automatisch Werbung auf kooperierenden Plattformen wie Immobilienscout24 und wickelt den Vertragsabschluss sowie die Zahlung ab. Der Aufwand der Vermieter pro Wohnung reduziert sich so um ca. 80%. Diese Zeit kann wiederum in bessere Inneneinrichtung oder in den Ausbau des Wohnungsbestandes investiert werden.

Christian Weniger, Partner bei Creathor kommentiert: „Ähnlich wie das Car-Sharing mehr und mehr den Autokauf ablöst, wird die langfristige Bindung an eine Wohnung durch temporäres Wohnen, Housing as a Service, ersetzt. Wunderflats reduziert die Komplexität des Mietprozesses für Firmen, Mieter und Vermieter, insbesondere durch automatische Verifizierung der Mieterbonität und vollständige Online-Zahlungsabwicklung, aber auch durch Extras wie Reinigungsservices. Wir sind überzeugt, dass das beeindruckende Team um Jan Hase und Arkadi Jampolski die Wachstumsstory des Unternehmens fortschreiben wird.“

Matthias Grobe, Business Analyst von der IBB Beteiligungsgesellschaft kommentiert: „Das Angebot an möbliertem Wohnraum in Deutschland steigt jedes Jahr. Dies spiegelt die sich verändernden Lebensgewohnheiten der Menschen wider. Viele Lebenswege sind flexibler und weniger an den Ort gebunden — Projekte auf der Arbeit sind mal in Berlin, mal in Frankfurt und dann in Paris. Wunderflats entwickelt sich zu der zentralen Plattform für Firmen, Mieter, Vermieter und Dienstleister, die diesen Wandel ermöglichen. Wunderflats macht es für alle einfacher, zum Beispiel durch Onlinebuchungen inklusive Zahlungsabwicklung, Terminmanagement, Identitäts- und Bonitätsprüfung. Der noch sehr fragmentierte Markt ist einer der spannendsten Megatrends, die wir beobachten.“

Kontakt: 

Wunderflats
Marilena Himmelreich
Assistenz der Geschäftsführung
Alexanderstr. 5
10178 Berlin 
T: +49 30 120862226 
M: marilena@wunderflats.com
www.wunderflats.com

08. November 2017 viasto mit frischem Kapital auf Wachstumskurs

viasto mit frischem Kapital auf Wachstumskurs

viasto, Marktführer für Video-Recruiting Software zur Personalauswahl, akquiriert siebenstellige Summe in aktueller Finanzierungsrunde 

Berlin, 08.11.2017. viasto etabliert sich weiterhin auf dem europäischen Recruiting-Markt. Mit einer neuen siebenstelligen Investitionssumme aus dem bisherigen Investorenkreis soll die marktführende Position des Unternehmens ausgebaut werden. Das frische Kapital planen die Gründer Martin Becker und Sara Lindemann für zusätzliche Investitionen insbesondere im Bereich „Artificial Intelligence“ ein. Zu den viasto-Investoren gehören mit der Investitionsbank Berlin und dem von der IBB Beteiligungsgesellschaft gemanagten VC Fonds Technologie einer von Deutschlands aktivsten Venture Capital Gebern sowie erfahrene Kenner der HR-Tech Szene wie HR Ventures.

Starke Entwicklung der letzten Jahre: Video-Recruiting trifft den Nerv der Arbeitswelt

„Diese weitere Finanzierungsrunde ist der Ausdruck unserer starken Entwicklung in den letzten Jahren, in denen wir zahlreiche Unternehmen vom Einsatz der viasto interview suite überzeugen konnten,” sagt Sara Lindemann, Co-Founder & VP Customer Success bei viasto. “Begeisterte Bestandskunden sowie eine kontinuierlich steigende Nachfrage nach Video-Recruiting Lösungen sind ideale Voraussetzungen dafür, unsere marktführende Position in der DACH Region weiter auszubauen.” 

viasto trifft den Nerv von zahlreichen Unternehmen, die ihre Personalauswahl effizienter und transparenter gestalten möchten. Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen von Automotive, Bankenwesen, Chemie bis hin zur Unterhaltungselektronik gehören zu den Kunden der Berliner, die seit 2010 einer der Pioniere für Video-Recruiting sind.

Datenschutzrechtliche Zulässigkeit bestätigt

“Zudem hilft uns die positive Einschätzung des Berliner Datenschutzbeauftragten, der die langfristige Zulässigkeit von Videointerviews explizit für unsere Lösung kürzlich noch einmal bestätigt hat. Wir setzen in den nächsten Jahren voll auf Wachstum, weil wir überzeugt sind, dass die Nachfrage auf dem deutschen Arbeitsmarkt nach einer effizienteren und flexibleren Personalauswahl extrem ansteigen wird,“ so Martin Becker, Gründer und Geschäftsführer von viasto. 

„viasto hat die besten Voraussetzungen für ein kontinuierliches Wachstum auf dem HR-Markt. Der Arbeitsmarkt in Deutschland befindet sich in einem tiefgreifenden Transformationsprozess. Die anspruchsvolle Generation Y hat den Status der Berufseinsteiger abgelegt und beeinflusst mehr und mehr strategische Entscheidungen in Unternehmen. Damit einher gehen die Herausforderungen der Digitalisierung auch im HR-Umfeld, eine steigende Fluktuation in nahezu allen Berufsfeldern sowie der Wunsch des modernen Personalers nach flexiblen, digitalen und effektiven Werkzeugen für eine evidenzbasierte Personalauswahl. viasto bedient genau diese Trends und beantwortet die Frage, wie das Thema Personalauswahl in Unternehmen idealerweise aussehen sollte. Deshalb investieren wir hier an der genau richtigen Stelle,“ erklärt Ertan Can, Investment Director bei HR Ventures.

02. November 2017 Finanzierungsrunde über 21 Millionen Euro bei Thermondo

Erfolgreiche Finanzierungsrunde über 21 Millionen Euro und Erweiterung des Management-Teams bei Thermondo

Vorwerk und Eneco investieren in die Digitalisierung des Heizungsmarktes

Frühphasen- und Wachstumsinvestor Holtzbrinck Ventures und der von der IBB Beteiligungsgesellschaft mbH gemanagte VC Fonds Technologie Berlin nehmen erneut an Finanzierungsrunde teil

Thermondo verstärkt Fokus auf Produkt- und Softwareentwicklung

André Heeg (Vertrieb), David Hanf (Finanzen, HR), Jessica Tan (Produkt) verstärken Management-Team

Mitgründer Florian Tetzlaff und Kristofer Fichtner wechseln in die Gesellschafterrolle

Berlin, 2. November 2017 Der deutsche Heizungsbauer Thermondo hat erfolgreich eine neue Finanzierungsrunde über 21 Millionen Euro abgeschlossen. Als neue Investoren sind das niederländische Energieunternehmen Eneco und der Haushaltsgerätehersteller Vorwerk bei dem Berliner Unternehmen eingestiegen. Der Frühphasen- und Wachstumsinvestor Holtzbrinck Ventures und der von der IBB Beteiligungsgesellschaft mbH gemanagte VC Fonds Technologie Berlin haben an der Finanzierungsrunde erneut teilgenommen. Das Kapital wird für das weitere Wachstum und für den Ausbau der Technologie-Plattform genutzt. Thermondo kündigte an, verstärkten Fokus auf seine Produkt- und Softwareentwicklung zu legen. 

„Wir freuen uns sehr über die neuen Gesellschafter. Sie bringen ergänzend zu den Altinvestoren weitere relevante Expertise für uns mit. Das war unser Ziel. Vorwerk ist führend in Europa im Direktvertrieb und hat jeden Tag Kontakt zu tausenden von Hauseigentümern. Eneco ist ein europäischer Marktführer im Connected Home Segment mit über 300.000 installierten Anlagen“, so Philipp Pausder, Geschäftsführer von Thermondo.  

Das junge Heizungsunternehmen verzeichnet ein ungebrochen hohes Interesse von Investoren, denn mit seiner neuen Softwarelösung bringt es Tempo in den traditionellen, fragmentierten Heizungsmarkt. Laut Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) müssten bis 2020 rund 15 Millionen Heizungen in Deutschland modernisiert werden. Derzeit sind nur knapp 20 Prozent der Heizungen auf dem aktuellen Stand der Technik. Mithilfe des intelligenten Algorithmus und einer radikalen Ausrichtung an den Kundenbedürfnissen kann das Potenzial des riesigen Marktes deutlich effizienter genutzt werden. So hat Thermondo bereits über 9.000 Kunden ein CO2-ärmeres Heizen ermöglicht.

„Wir sind überzeugt vom Geschäftsmodell von Thermondo, denn heutzutage sehen sich viele Hausbesitzer und Vermieter als selbstbestimmte Prosumer. Sie wollen smarte Wohnungen und Häuser. Dazu zählt auch eine moderne und effiziente Heizung, die schnell und ohne viel Aufwand ausgesucht und installiert werden kann. Genau diesen Service bietet Thermondo seinen Kunden, zusammen mit einem guten Marktüberblick, den der lokale Handwerker meist nicht bieten kann. Außerdem hat Thermondo als erstes Unternehmen ein komplett digitalisiertes Produkt für den Heizungswechsel entwickelt und das große Potenzial für die Branche erkannt“, so Dirk Meurer von Vorwerk.

Auch Joeri Kamp von Eneco ist überzeugt, dass sich mit den Veränderungen im Energiemarkt neue Chancen realisieren lassen: „Thermondo hat ein erfolgreiches, digitales Modell entwickelt, mit dem der Umstieg auf moderne Haustechnik schneller und einfacher gelingt. Bei unseren Connected-Home Produkten streben wir eine langfristige Kundenbeziehung an, um gemeinsam die Energieeffizenz in den Haushalten unserer Kunden zu steigern. Wir sind angesichts der vielen Schnittstellen zu unserer eigenen Strategie sehr an Thermondos Geschäftsmodell und Software interessiert.“

Für die nächste Wachstumsphase hat Thermondo sein Management-Team verstärkt und konnte in den letzten Monaten gleich drei wachstumserfahrene Manager ins Team holen: André Heeg (Vertrieb), David Hanf (Finanzen, HR), Jessica Tan (Produkt). Die beiden Mitgründer Florian Tetzlaff und Kristofer Fichtner sind im Rahmen der Kapitalerhöhung operativ ausgestiegen und bleiben Thermondo als Gesellschafter erhalten.

01. November 2017 Customer Data Platform CrossEngage sammelt frisches Kapital ein

Berliner MarTech-Start-up überzeugt neue Investoren – mit an Bord ist Vorwerk Ventures

Berlin, 01.11.17 – Das Berliner Marketing-Technologie-Unternehmen CrossEngage erhält eine weitere 5 Millionen Euro Finanzierung. Nach erfolgreicher Gründung im Juli 2015 und darauf folgender 7-stelliger Seed-Finanzierungsrunde Anfang 2016, gewinnt das Unternehmen neue Investoren sowie zusätzliche Beteiligungen durch bereits bestehende Gesellschafter. Die neue Finanzierungsrunde wird von Vorwerk Ventures als neuem Gesellschafter sowie dem bereits bestehenden Investor Earlybird Venture Capital angeführt. Die existierenden Investoren Project A Ventures, der von der IBB Beteiligungsgesellschaft betreute VC Fonds Kreativwirtschaft, Cavalry Ventures, 42 Capital, Capnamic Ventures, Ventech und TA Ventures erhöhen ebenfalls ihre Beteiligungen.

In den vergangenen zwei Gründungsjahren hat das Berliner Unternehmen den Fokus auf die Produktentwicklung gelegt und sich zu einer führenden Customer Data Platform auf dem deutschen Markt entwickelt. Die Technologie von CrossEngage ermöglicht es Werbetreibenden, ihre Zielgruppen durch individualisierte Botschaften sowie durch die automatisierte Auswahl und Kombination der Marketing-Kanäle zu erreichen. Nutzerdaten aus Online- sowie Offline-Marketing-Kanälen werden in Echtzeit zusammengefasst und ausgewertet. Marketer können damit konsistente Kampagnen über alle Marketing-Kanäle sofort umsetzen. Kunden wie Contorion, BodyChange, HelloFresh und die Deutsche Bahn Vertriebs GmbH arbeiten bereits erfolgreich mit der Lösung von CrossEngage.

Das neue Kapital dieser Finanzierungsrunde setzen die beiden Gründer Dr. Markus Wübben und Manuel Hinz nun für den internationalen Geschäftsausbau sowie für die Weiterentwicklung der Technologie ein. Ziel ist es, die Plattform weiter zu optimieren und durch künstliche Intelligenz ein noch effektiveres Cross-Channel Marketing vor allem auch auf internationaler Ebene anzubieten. Seit September 2017 ist CrossEngage im britischen Markt aktiv. Dan McKinnon, Head of Sales UK, übernimmt den Kundenausbau vor Ort in London.

Der US-Marktforscher Gartner veröffentlichte im August 2017 seinen jährlichen Analysebericht zu Business-Technologien. Darin wurden im „Hype Cycle for Digital Marketing and Advertising“ 32 Trends analysiert. Bereits im Vorjahresbericht beschrieb Gartner Customer Data Platforms als aufstrebende, innovative Lösung für Marketer. Im aktuellen Bericht unterstreicht der Marktforscher den Nutzen der Bündelung aller Kundendaten innerhalb einer Customer Data Platform als Basis für ein effektives und flexibles Marketing. Die Herausforderung und gleichzeitig der Druck für Marketer, eine 360°-Kundenansicht für eine relevante und personalisierte Cross-Device- sowie Cross-Channel-Ansprache zu haben, sei derzeit auf einem Höhepunkt. CrossEngage ist am deutschen Markt der Vorreiter für diesen Trend.

Norbert Muschong, General Manager Vorwerk Ventures, kommentiert: „Wir sehen in CrossEngage starkes Wachstumspotential und sind vom technologischen Know-how sehr überzeugt. Wir glauben, dass die Technologie des Start-ups auch international konkurrieren kann und sind daher sehr optimistisch, dass sich das Unternehmen im kommenden Jahr weiter stark etablieren wird“.

Dr. Florian Heinemann, Co-Gründer und Geschäftsführer von Project A Ventures, ergänzt: „CrossEngage hat innerhalb der letzten zwei Jahre eine effektive und konkurrenzfähige MarTech-Plattform entwickelt, welche eine echte Orchestrierung von Marketing-Tools bietet, und vor allem bereits namhafte Kunden davon überzeugt. Wir freuen uns über den Erfolg und darüber, das Berliner Team auch weiterhin auf ihrem Weg in den internationalen Markt zu begleiten“.

07. August 2017 Selfapy erhält Millionenfinanzierung

Selfapy erhält Millionenfinanzierung 

Die IBB Beteiligungsgesellschaft, der High-Tech Gründerfonds (HTGF), und branchenerfahrene  Business Angel investierten im Juli einen Millionenbetrag in das Berliner Startup Selfapy. Das Online-Therapieportal ermöglicht Menschen mit psychischen Erkrankungen ohne Wartezeit professionelle Hilfe zu bekommen. Auf diese Weise  erhalten Betroffene  unmittelbaren Zugang zu klinisch validierter Unterstützung und die Themen Depressionen, Burn-Out und Angst werden in die Mitte der Gesellschaft gerückt. „Die Finanzierung ermöglicht uns, noch mehr Menschen mit psychischen Erkrankungen zu helfen. Außerdem möchten wir durch verstärktes Arbeiten mit den Krankenkassen erreichen, dass in Zukunft die Kosten aller Kurse  für alle Betroffenen erstattet werden“, erklärt Nora Blum, CEO & Gründerin von Selfapy. Mit der Erstattungsfähigkeit der Stresskurse im April 2017, hatte Selfapy bereits einen wichtigen Meilenstein erreicht. 

Berlin, den 7. August 2017. Schnell, anonym und flexibel sind die Kurse des Berliner Startups Selfapy. Denn wer unter einer Depression oder Angststörung leidet, braucht sofort Hilfe. Auch der Erstkontakt ist niedrigschwellig: Wer sich selbst eine Erkrankung eingesteht oder sich um einen geliebten Menschen sorgt, kann sofort und unkompliziert in wenigen Minuten ein Onlineformular ausfüllen und ein persönliches Gespräch vereinbaren – entweder am Telefon oder auch via Chat. „Eine psychische Krankheit unterscheidet sich nicht von physischen Leiden. Betroffene benötigen professionelle Hilfe. Dass Menschen mit Depressionen, Essstörungen und Burn-Out in unserer Gesellschaft auf Grund der langen Wartezeiten allein gelassen werden, ist ein großes Problem“, so COO und Gründerin Kati Bermbach, die während ihrer Forschungstätigkeit an der Charité die  schwierige Versorgungssituation hautnah erlebte.

Gemäß BPtK-Studie zu Wartezeiten in der ambulanten psychotherapeutischen Versorgung warten in Deutschland Menschen mit psychischen Erkrankungen im Durchschnitt drei bis sechs Monate auf einen Therapieplatz. Bei Selfapy können Betroffene sofort mit der Behandlung beginnen. Die 9-wöchigen-Kurse werden online bearbeitet. Ein persönlicher Psychologe begleitet den Nutzer während des gesamten Prozesses mit wöchentlichen Telefon- oder Chatgesprächen.

Für Ute Mercker, Investment Director bei der IBB Beteiligungsgesellschaft ist insbesondere der einfache und schnelle Zugang in Kombination mit der professionellen Begleitung ein wesentlicher Erfolgsfaktor des Selfapy Konzeptes. „Selfapy verbindet validierte klinische Expertise mit der Reichweite des Internets und löst so ein wachsendes gesellschaftliches Problem. Die Gründerinnen haben im ersten Geschäftsjahr wichtige Meilensteine erreicht und wir freuen uns, sie in der Zukunft zu begleiten.“

„Das große Interesse erster Kostenträger untermauert das Potential von Selfapy, die Situation vieler Betroffener zu verbessern. Wir sind überzeugt, dass das Team nun auch weitere Partner gewinnen wird, um ihr spezielles Angebot als ein von allen Akteuren akzeptierten Bestandteil auch flächendeckend im Versorgungssystem zu etablieren“, ergänzt Niklas Raberg, Investment Manager beim High-Tech Gründerfonds.

Das Angebot, welches Anfang 2016 mit einem Kurs gegen Depressionen startete, wurde mittlerweile um Kurse gegen Angst, Stress und Essstörungen erweitert. Rund 2.000 Betroffene konnten seitdem therapiert werden. Dass Selfapy wirklich hilft, zeigt eine Studie des Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE). Die Forscher fanden eine signifikante Symptomreduktion bei Nutzern, die den psychologisch begleiteten Depressionskurs absolvierten.

Bereits im Juni 2016 erhielt das Startup aus Berlin hierfür eine erste Finanzierung. Das neue Investment, bei dem auch bestehende Investoren sich erneut beteiligten, soll unter anderem genutzt werden, um den Prozess mit den Krankenkassen weiter voranzutreiben. „Die Finanzierung wollen wir u.a. für den Vertrieb im B2B-Markt und die Entwicklung einer begleitenden App einsetzen”, erklärt  Farina Schurzfeld, CMO und dritte Gründerin.

26. Juli 2017 Dentolo schließt Seed-Runde über drei Millionen Euro ab

Dentolo schließt Seed-Runde über drei Millionen Euro ab

Mit Yabeo Capital, der IBB Beteiligungsgesellschaft und Atlantic Labs gewinnt das Berliner Unternehmen erfahrene Investoren

Mehrere Angel-Investoren aus der Versicherungswirtschaft tragen die Runde mit

Mit dem Investment sollen die Technologie ausgebaut, das Team verstärkt und weitere digitale Lösungen für Patienten und Versicherungen entwickelt werden

Berlin, 26. Juli 2017. Dentolo, Deutschlands führende zahnmedizinische Technologie-Plattform, hat eine Seed-Finanzierungsrunde in Höhe von drei Millionen Euro abgeschlossen. Das Berliner Insurtech ermöglicht die Reduzierung von Leistungs- und Prozesskosten bei zahnmedizinischen Behandlungen auf Patienten- und  Versicherungsseite. Das Geschäftsmodell des von Julian Benning und Philipp Krause geführten Unternehmens überzeugte mit Yabeo Capital (u.a. solarisBank, Clark), der IBB Beteiligungsgesellschaft (u.a. Thermondo, Getsurance) und Atlantic Labs (u.a. GoEuro, EyeEm) erfahrene Investoren. Komplettiert wird die Seed-Runde durch branchenbekannte Angel-Investoren aus der Versicherungswirtschaft und Axel Springer PnP (u.a. N26). Das eingesammelte Kapital wird für den Ausbau der Technologie, die Verstärkung des Teams sowie zur Entwicklung und Vertiefung des Produktportfolios eingesetzt.

„Wir haben mit Dentolo in kurzer Zeit Transparenz über die Kosten zahnmedizinischer Behandlungskomplexe geschaffen und einen Pricing-Algorithmus entwickelt, der heute bei Patienten mit anstehendem Behandlungswunsch und führenden Versicherern messbaren Mehrwert stiftet. Die Seed-Runde mit Experten der Branche ist für uns die Bestätigung, dass wir an der richtigen Stelle ansetzen und ermöglicht uns, die Zahnmedizin zum Wohle des Patienten nachhaltig zu verbessern“, erklärt Julian Benning, Co-Gründer und Geschäftsführer von Dentolo.

Das seit Markteintritt im April 2016 schnell wachsende Technologie-Unternehmen (www.dentolo.de) arbeitet deutschlandweit bereits mit mehr als 300 zahnmedizinischen Partnern zusammen und besteht aus einem Team von IT-Experten, Zahnmedizinern, sowie erfahrenen Köpfen aus der Digitalwirtschaft.

„Dentolos Plattform-Ansatz, die einzigartige Pricing-Technologie, der schnelle Aufbau des Zahnarzt-Netzwerks und das Team haben uns vom Potenzial des Unternehmens überzeugt. Dentolo ist gut positioniert, um wichtiger Digitalisierungspartner einer ganzen Branche zu werden“, so Matthias Sohler, Managing Director von Yabeo Capital.

Führende Versicherer setzen auf die Technologie von Dentolo

Als Partner von Dentolo profitieren Versicherer durch den proprietären Pricing-Algorithmus und das eigene Leistungserbringer-Netzwerk, von signifikanten Effizienzsteigerungen im Leistungsbereich und einer messbar verbesserten Kundenzufriedenheit. Mehrere führende Versicherungsgesellschaften nutzen die Plattform bereits. Dentolos Technologie kann die jährlichen Leistungsausgaben eines Versicherers um bis zu 20 Prozent reduzieren. Einer Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG zufolge wurden in 2015 allein in Deutschland rund 28 Milliarden Euro für zahnmedizinische Behandlungen ausgegeben.

Angebot von Dentolo trifft auf große Nachfrage im Markt

Dentolo stellt seine bestehenden Lösungen, die Pricing-Technologie und das Zahnarzt-Netzwerk, neben Versicherungen auch Patienten zur Verfügung. Das Angebot trifft auf eine hohe Nachfrage. „Die Traktion von Dentolo mit über 15.000 Patientenanfragen, einem Volumen von rund 40 Millionen Euro und aufgedeckten Ersparnispotenzial von zehn Millionen Euro in den vergangenen zwölf Monaten hat uns beeindruckt und zeigt die großen

Entwicklungschancen von Dentolo auf der B2C-Seite“, so Christian Seegers, Senior Investment Manager der IBB Beteiligungsgesellschaft. Patienten schätzen den Mehrwert, den Dentolo ihnen bietet: Sie erhalten bequem online eine erste Kosteneinschätzung zu ihrer gewünschten Behandlung und einen Termin innerhalb weniger Tage bei einem, für ihre Situation passenden, Spezialisten aus dem Dentolo-Qualitätsverbund.

Dentolo trifft damit den Nerv der Zeit: „Versicherte erwarten heutzutage schnelle Ergebnisse und klare Informationen. Versicherer, die dies erkannt haben, können so die Kundenzufriedenheit steigern, Kosten im Bestandsgeschäft senken und neue digitale Umsatzkanäle aktivieren. Diejenigen, die jetzt entschlossen handeln, werden sich an die Spitze der Entwicklung setzen und signifikante Wettbewerbsvorteile erlangen", erklärt Dr. Johannes-Tobias Lorenz, Director und Leader Digital Insurance Europe bei McKinsey.

Erfahrenes Team mit klarem Ziel

Aktuell umfasst das Dentolo-Team 25 Mitarbeiter, die Hälfte davon mit Fokus auf IT und Entwicklung. „Wir legen nun maximalen Fokus auf den Ausbau unserer Technologie-Plattform. Wir haben in den vergangenen 14 Monaten ein umfassendes Bild über die Bedürfnisse von Patienten und Versicherern erhalten, die wir nun in innovative Lösungen für beide Seiten überführen“, erklärt Philipp Krause, Co-Gründer und Geschäftsführer von Dentolo.

25. Juli 2017 Millioneninvestment in Betriebliche Gesundheit

Millioneninvestment in Betriebliche Gesundheit: Seventure Partners und bestehende Investoren investieren in die Berliner machtfit GmbH

Berlin, 25. Juli 2017 - Die machtfit GmbH schließt mit Seventure Partners, einem der führenden europäischen Venture-Capital Unternehmen, als Lead Investor eine 2,2 Millionen Series B-Finanzierungsrunde ab. Die bestehenden Investoren Dr. Becker Klinikgruppe, der von der IBB Beteiligungsgesellschaft verwaltete VC Fonds Technologie Berlin und PHS Capital beteiligen sich erneut. Die Lösung der machtfit GmbH ist seit 2011 zur führenden Plattform für Betriebliche Gesundheit in Deutschland gewachsen. Mit dem neuen Kapital sollen Marktstellung und Produktangebot weiter ausgebaut werden. 

Die 2011 gegründete machtfit GmbH bietet eine Online-Plattform und Smartphone-App zur betrieblichen Gesundheitsförderung an. Unternehmen bezuschussen ihren Mitarbeitern darüber regionale Fitness- und Gesundheitsangebote mit bis zu 500 € lohnsteuerfrei pro Jahr und Mitarbeiter. Die komplette Koordination, Kommunikation und Administration zwischen allen Parteien übernimmt dabei machtfit. Zu den derzeit über 100 Firmenkunden der machtfit GmbH gehören u.a. die Vattenfall Europe AG, DB Vertrieb GmbH, N24 und die TOTAL Deutschland GmbH. Seit 2011 hat das Unternehmen kontinuierlich seine Position im Markt ausgebaut und die machtfit-Plattform zur führenden Lösung für digitales BGM gemacht.

Im Rahmen der Finanzierungsrunde wird Oxana Kukhaneva, Seventure Partners, Beiratsmitglied der machtfit GmbH.

„Gesundheit und Wellness ist ein Geschäftsbereich welcher massiv von digitalen Innovationen profitieren wird. Mit dem neuen Investment kann machtfit seine Spitzenposition im wachsenden und dynamischen Umfeld der Prävention und Wellness in Europa stärken und ausbauen“, kommentiert Isabelle de Cremoux, CEO von Seventure Partners. 

„Der Markt für Betriebliche Gesundheit gewinnt weiterhin an Bedeutung, das neue Präventionsgesetz sorgt für spürbar mehr Dynamik, machtfit ist hier in einer exzellenten Ausgangsposition.“ kommentiert Daniel Steffen, Investment Manager der IBB Beteiligungsgesellschaft. Stephen Seuntjens, Partner bei PHS Capital ergänzt: „PHS ist stolz darauf, mit machtfit zu arbeiten und sie zu unterstützen. Wir sind beeindruckt wie sie es geschafft haben, den noch jungen Bereich der digitalen Betrieblichen Gesundheit zu erobern und zur führenden Plattform auf diesem Gebiet zu werden.“

„Das aufgenommene Kapital soll uns dabei unterstützen, unseren Wachstumspfad weiter zu verfolgen und die machtfit-Plattform weiterzuentwickeln. Wir bedanken uns sehr für das Vertrauen von Seventure und unserer bestehenden Investoren und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit“ so Philippe Bopp, Geschäftsführer und Gründer der machtfit GmbH. 

Die machtfit GmbH arbeitet bundesweit mit mehr als 4.500 Gesundheitspartnern zusammen. Die Angebote stammen aus den Kategorien Bewegung, Stress, Ernährung und Suchtentwöhnung. „Viele moderne Unternehmen haben bereits erkannt, dass Gesundheitsmanagement eine Notwendigkeit ist. Es mangelt jedoch an mitarbeiterfreundlichen Angeboten, die mehr als nur einen Bruchteil der Mitarbeiter aktivieren“, so Dr. Petra Becker, Dr. Becker-Klinikgruppe, über den aktuellen Stand der Branche. „Durch das vielfältige Angebot vom regionalen Fitnessstudio, zertifizierten Online-Stress Coachings bis hin zu Apps wie Freeletics oder Weight Watchers und den nutzerfreundlichen digitalen Zugang über die Plattform, erreicht machtfit mehr Mitarbeiter als Unternehmen auf dem herkömmlichen Weg“, so Dr. Petra Becker weiter. 

Mit der digitalen Gesundheitsplattform „machtfit“ erreichen Unternehmen Mitarbeiter an allen Standorten, im Schicht- und Außendienst oder auch Home-Office und digitalisiert gleichzeitig die administrativen Prozesse in HR-Abteilungen.

Über die IBB Beteiligungsgesellschaft mbH

Die IBB Beteiligungsgesellschaft (www.ibb-bet.de) stellt innovativen Berliner Unternehmen Venture Capital zur Verfügung und hat sich am Standort Berlin als Marktführer im Bereich Early Stage Finanzierungen etabliert. Die Mittel werden vorrangig für die Entwicklung und Markteinführung innovativer Produkte oder Dienstleistungen sowie für Geschäftskonzepte der Kreativwirtschaft eingesetzt. Seit März 2015 befinden sich zwei von der IBB Beteiligungsgesellschaft verwaltete Fonds in der Investitionsphase, der VC Fonds Technologie Berlin II mit einem Fondsvolumen von 60 Mio. EUR und der VC Fonds Kreativwirtschaft Berlin II mit einem Fondsvolumen von 40 Mio. EUR. Beide VC Fonds sind finanziert durch Mittel der Investitionsbank Berlin (IBB) und des europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), verwaltet vom Land Berlin. Seit 1997 hat die IBB Beteiligungsgesellschaft Berliner Kreativ- und Technologieunternehmen in Konsortien mit Partnern über 1,25 Mrd. Euro zur Verfügung gestellt, wovon die IBB Beteiligungsgesellschaft 173 Mio. Euro als Lead-, Co-Lead oder Co-Investor investiert hat

Kontakt:

Daniel Steffen
Bundesallee 210
10719 Berlin
Tel: 030/2125 3201
Mail: venture@ibb-bet.de
Internet: www.ibb-bet.de

03. Mai 2017 Zweithöchstes Ergebnis in 20 Jahren

Zweithöchstes Ergebnis in 20 Jahren

  • 43 Finanzierungsrunden über 15,2 Mio. Euro
  • davon 10,8 Mio. Technologie und 4,4 Mio. Kreativwirtschaft
  • 20 Jahre Beteiligungsfinanzierungen in Berlin

Berlin, 3. Mai 2017 Mit 43 (Vj.55)Transaktionen und einem Investitionsvolumen von 15,2 Mio. Euro (Vj.17,3) hat die IBB Beteiligungsgesellschaft mbH (IBB Bet) in 2016 nach dem Rekordergebnis des Vorjahres das zweithöchste Finanzierungser-gebnis ihrer 20-jährigen Geschichte erreicht. An den 43 Finanzierungsrunden des Berichtsjahres beteiligten sich zahlreiche Finanzierungspartner mit Investitionen in Höhe von 105 Mio. Euro, so dass den innovativen Berliner Start-ups auf diesem Wege Beteiligungskapital in Höhe von insgesamt 120 Mio. Euro zufloss.

Christian Rickerts, Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, betonte, dass die IBB Beteiligungsgesellschaft eine wichtige Rolle bei der Bildung von Finanzierungspartnerschaften spiele. Die von den verschiedenen Partnern am Ende tatsächlich investierten Mittel betrügen das sechs- bis siebenfache der Investitionen der IBB Bet. Investitionen von Venture Capital seien von immenser Bedeutung für das Image eines Investitionsstandortes und Motor für Wachstum und Beschäftigung. Venture Capital werde vor allem für wachstumsstarke Technologieunternehmen eingesetzt.

 „VC-Investitionen sind ein sichtbarer Beleg für die Substanz und das Wachstumspotenzial der ansässigen Start-ups“, sagte Rickerts. „Und das Vorhandensein von VC-Gebern ist Impulsgeber für das schnelle Wachstum der Berliner Start-up Szene.“ Nach wie vor sei Berlin der mit Abstand aktivste Beteiligungsmarkt in Deutschland, was das Start-up-Barometer von Ernst & Young zeige, wo Berlin 2016 mit 220 Finanzierungsrunden auf 45 % der gesamten Transaktionen in Deutschland komme und mit Investitionen über 1,1 Mrd. Euro sogar einen Anteil von 50 % erreiche.

Die Bedeutung der IBB Beteiligungsgesellschaft werde schon darin deutlich, sagte Dr. Jürgen Allerkamp, Vorstandsvorsitzender der IBB und im Aufsichtsrat der Beteiligungsgesellschaft, dass die Gesellschaft und ihre Partner an rund 20 % der in Berlin erfolgten 220 Transaktionen beteiligt waren und das obwohl sich die IBB Bet nur auf ein bestimmtes Marktsegment, auf Early-stage-Finanzierungen in den Berliner Clustern, konzentriere. Er sei stolz darauf, dass sich die Gesellschaft so gut behauptet und gerade in den letzten beiden Jahren zu neuen Höhen aufgeschwungen habe. Insgesamt habe die IBB Bet in den 20 Jahren ihrer Geschäftstätigkeit  in Konsortien mit Partnern über 1,25 Mrd. Euro zur Verfügung gestellt, wovon die Gesellschaft 172 Mio. Euro als Lead-, Co-Lead oder Co-Investor selbst investiert habe. Seit 1997 habe sich die IBB Bet an rund 190 Berliner Technologie- oder Kreativunter-nehmen im Zuge eines Erstinvestments beteiligt und sei gut 380 Folge-investments eingegangen, womit einer Erstrunde im Durchschnitt zwei Folgeinvestments nachfolgten. Bei mehr als der Hälfte der Beteiligungen seien zusätzlich weitere Förderprogramme der IBB zur Anwendung gekommen. Dieser "nachhaltige Einsatz" für die Start-ups, ein Unternehmen so lange zu begleiten, bis es auf festen Beinen steht, lohne sich, so Allerkamp. So sei es sehr erfreulich, dass die Unternehmen im Portfolio der IBB Bet in 2016 stark gewachsen seien: Die Anzahl der Arbeitsplätze sei um gut 10 % auf 2.767 gestiegen und die Umsätze sogar um 45 % auf 476 Mio. Euro und das, obwohl Ende des Jahres 2016 mit 69 Unternehmen sechs Unternehmen weniger im Portfolio waren als ein Jahr zuvor.

"Im Jahr 2016 sind unsere Finanzierungszusagen für Erstinvestments deutlich gestiegen", sagte Marco Zeller, einer der Geschäftsführer der Beteiligungs-gesellschaft. Auch die Anzahl der Beteiligungsanfragen sei von 358 auf 465 stark angewachsen. Dabei zeige sich, dass viele dieser Anfragen noch nicht beteiligungsfähig seien, aber doch einige dabei seien, die ein größeres finanzielles Engagement rechtfertigten. "Berlin ist nach wie vor ein spannender Ort für Gründer und Investoren. Viele Anfragen, die jetzt noch nicht beteiligungsfähig sind, können in den nächsten Jahren durch andere IBB-Programme oder die Beratungs- und Coaching-Angebote der IBB Businessteam GmbH für den weiteren Weg fit gemacht werden." 

Die IBB Beteiligungsgesellschaft verfügt derzeit über zwei aktive Fonds, den VC Fonds Technologie und den VC Fonds Kreativwirtschaft. 26 Transaktionen entfielen 2016 mit 10,8 Mio. Euro auf den Technologiefonds und 16 mit rund 4,4 Mio. Euro auf den Kreativfonds. Für die Durchführung der Fonds in der Förderperiode bis 2020 wurden im Jahr 2015 zusätzlich 100 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Die Hälfte davon stammt aus Landesmitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), die andere Hälfte bringt die IBB auf. 

"Das Jahr 2017 hat vielversprechend begonnen", sagte Roger Bendisch, einer der beiden Geschäftsführer der Beteiligungsgesellschaft. So seien bereits fünf Folgefinanzierungen und vier neue Beteiligungen abgeschlossen worden. Sehr erfreulich sei auch, dass die Beteiligung an dem Berliner Geothermie-Start-up "Geo En Technologies" an die GASAG veräußert werden konnte. Das Start-up bleibe selbstständig, werde aber in die GASAG-Gruppe eingegliedert, was dem jungen Unternehmen neue Perspektiven eröffne. Mit der GASAG bestehe nun die Chance, innovative Energielösungen in relevantem Maßstab voranzubringen.

 

25. April 2017 Getsurance erhält Millionen-Investment

Insurtech Getsurance erhält Millionen-Investment für digitale Berufsunfähigkeitsversicherung

Berliner Startup erhält 2 Millionen Euro an Investitionsgeldern
Investoren sind Picus Capital, IBB Beteiligungsgesellschaft und PostFinance
Mit dem Geld entwickelt Getsurance die erste komplett digitale Berufsunfähigkeitsversicherung

Berlin, 25.04.2017 Das Berliner Startup Getsurance hat erfolgreich 2 Millionen Euro an Investitionsgeldern eingesammelt. Dies ist eine der größten Frühphasen-Finanzierungen im Bereich Insurtech, die es bisher in Deutschland gegeben hat. Mit dem Geld entwickelt Getsurance die erste komplett digitale Berufsunfähigkeitsversicherung, die Millionen bisher unversicherter Menschen versorgen soll.

Frisches Geld für die Insurtech-Branche: Zwei Millionen Euro erhält das 2016 von Dr. Johannes Becher und Dr. Viktor Becher gegründete Startup Getsurance, das sich die Digitalisierung der Berufsunfähigkeitsversicherung auf die Fahne geschrieben hat. Investoren dieser Seed-Finanzierung sind Picus Capital, PostFinance und die IBB Beteiligungsgesellschaft, die aus dem VC Fonds Kreativwirtschaft Berlin II investiert. Der Fonds ist durch Mittel der Investitionsbank Berlin und des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) finanziert.

“Bei Getsurance hat uns vor allem die hohe Geschwindigkeit beeindruckt, mit der das Startup vorgeht. Nur ein Jahr nach der Gründung steht Getsurance kurz vor dem Start eines eigenen Versicherungsprodukts - und das im komplexen Bereich der Personenversicherung”, sagt Jens Schulte, Head of Corporate Venturing bei PostFinance. Auch Clemens Kabel, Investment Director bei der IBB Beteiligungsgesellschaft, ist überzeugt: “Die meisten Insurtech-Startups haben sich auf den Bereich der Sachversicherungen konzentriert. Getsurance ist das einzige Startup, das sich an die schwierige Berufsunfähigkeitsversicherung heranwagt. Hier gibt es in Sachen Kundenfreundlichkeit und Digitalisierung noch viel zu tun.”

Im Mai 2016 hatte Getsurance bereits zwei renommierte Versicherungsexperten von seinem Konzept überzeugt: Michael Franke und Katrin Bornberg, die mit einem Angel-Investment den Stein ins Rollen brachten. Die Inhaber der Rating-Agentur Franke und Bornberg unterstützen Getsurance nicht nur finanziell, sondern auch mit ihrer jahrelangen Expertise im Versicherungsbereich. “Letztes Jahr haben wir in die Vision von Getsurance investiert, die Berufsunfähigkeitsversicherung inklusive Beratungsprozess gerade für die junge Zielgruppe online-abschlussfähig zu machen. Wir freuen uns, dass der Plan nun kurz vor der Realisierung steht”, so Michael Franke, Gründer und Geschäftsführer der Ratingagentur Franke und Bornberg.

“Vorhandene Versicherungen gegen Berufsunfähigkeit erfordern einen langwierigen Antragsprozess, der nicht kundenfreundlich ist. Unsere Berufsunfähigkeitsversicherung wird sich binnen Minuten online abschließen lassen”, erklärt Dr. Johannes Becher, Gründer von Getsurance. Der Produkt-Launch ist im kommenden Juni geplant.

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