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09. Sep 2019

DiaMonTech schließt Finanzierungsrunde ab

...in Höhe von über 7 Millionen Euro

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09. September 2019 DiaMonTech schließt Finanzierungsrunde ab

Berlin, 9. September 2019 - Die DiaMonTech GmbH, ein junges innovatives Medizintechnik-unternehmen, hat ihre Series A-Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen. Insgesamt fließen der Gesellschaft über 7 Millionen Euro zu. Leadinvestor für diese Wachstumsfinanzierung ist Bioventure, ein auf Biotech und Lifescience spezialisierter Kapitalgeber. Zudem hat DiaMonTech zwei Family Offices als neue Investoren gewonnen. Auch bestehende Gesellschafter - wie beispielsweise die IBB Beteiligungsgesellschaft mit dem VC Fonds Technologie Berlin - haben sich an der Finanzierungsrunde beteiligt.

Ziel von DiaMonTech ist es, Diabetespatienten weltweit eine völlig neue Technologie zur Messung des Blutzuckerspiegels zur Verfügung zu stellen. Die patentierte Technologie ermöglicht die nicht-invasive Blutzuckermessung mittels eines laser-basierten Diagnostik-Verfahrens. Der Blutzuckerspiegel kann damit präzise und schmerzfrei ohne einen Tropfen Blut gemessen werden. Das erste Produkt von DiaMonTech – die „DMT Base“ – hat kürzlich die CE-Zertifizierung als Medizinprodukt erhalten. Das Gerät ist aktuell für den Einsatz im professionellen Umfeld (z.B. in Diabetes-Zentren) optimiert. Das kleinere „DMT Pocket“ befindet sich in der Entwicklung. Dieses Produkt soll in etwa die Größe eines Smartphones haben und könnte damit ständiger Begleiter eines Diabetes-Patienten werden.

Mit dem Kapital der Finanzierungsrunde beabsichtigt DiaMonTech die Entwicklung und Optimierung Ihrer Technologien zur nicht-invasiven Blutzuckermessung weiter voranzutreiben.

Thorsten Lubinski, Mitgründer und CEO der DiaMonTech GmbH: „Mit Bioventure haben wir einen prominenten Life Sciences Investor mit einem hervorragenden Netzwerk gewonnen. Dieses Engagement bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Unser Ziel ist es, dass Diabetespatienten ihren Blutzucker kontinuierlich und schmerzfrei mit einem Armband messen können. Mit dem frischen Kapital können wir unsere wegweisende Diagnostiktechnologie noch schneller vorantreiben.“

Dr. Erik Hoppe, Bioventure: „DiaMonTech entwickelt mit der nicht-invasiven Blutzuckermessung eine innovative und sehr überzeugende Lösung für Diabetespatienten weltweit. Sie bietet die Chance, die Lebensqualität der Betroffenen deutlich zu verbessern. Wir sehen hierfür ein enormes Marktpotenzial. Allein in Deutschland sind derzeit ca. 7,2 Millionen Menschen von Diabetes betroffen.“

Bisher verwenden die meisten Diabetespatienten noch die gleiche Methode wie vor dreißig Jahren ­– mit Nadel und Teststreifen. Ähnlich wie bei einem Fingerabdrucksensor auf einem Mobiltelefon legt man bei dem DiaMonTech-Gerät einfach den Finger auf den Sensor und nach ein paar Sekunden wird der Blutzuckerwert angezeigt.

Über DiaMonTech

Die DiaMonTech GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen, das sich auf die Entwicklung, das Design und den Vertrieb von Produkten zur medizinischen Diagnostik spezialisiert hat. Die patentierte photothermische Diagnostiktechnologie auf Basis von Infrarotlasern ermöglicht die präzise Messung von relevanten Blutparametern. Die erste Anwendung ist die nicht-invasive Blutzuckermessung, die eine akkurate und schnelle Messung ohne Schmerzen ermöglicht.

Weitere Informationen über DiaMonTech finden Sie auf www.diamontech.de.

Pressekontakt

Alexander Neblung
Kirchhoff Consult AG
Telefon +49 40 60 91 86 70
E-Mail diamontech@kirchhoff.de

Über die IBB Beteiligungsgesellschaft:

Die IBB Beteiligungsgesellschaft (www.ibb-bet.de) stellt innovativen Berliner Unternehmen Venture Capital zur Verfügung und hat sich am Standort Berlin als Marktführer im Bereich Early Stage Finanzierungen etabliert. Die Mittel werden vorrangig für die Entwicklung und Markteinführung innovativer Produkte oder Dienstleistungen sowie für Geschäftskonzepte der Kreativwirtschaft eingesetzt. Seit März 2015 befinden sich zwei von der IBB Beteiligungsgesellschaft verwaltete Fonds in der Investitionsphase, der VC Fonds Technologie Berlin II mit einem Fondsvolumen von 60 Mio. EUR und der VC Fonds Kreativwirtschaft Berlin II mit einem Fondsvolumen von 40 Mio. EUR. Beide VC Fonds sind finanziert durch Mittel der Investitionsbank Berlin (IBB) und des europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), verwaltet vom Land Berlin. Seit 1997 hat die IBB Beteiligungsgesellschaft über 200 Berliner Kreativ- und Technologieunternehmen in Konsortien mit Partnern ca. 1,43 Mrd. EUR zur Verfügung gestellt, wovon die IBB Beteiligungsgesellschaft 200 Mio. EUR als Lead-, Co-Lead oder Co-Investor investiert hat.

Kontakt:

Christian Seegers
IBB Beteiligungsgesellschaft
Bundesallee 210
10719 Berlin

Tel: +49 (0)30 2125 3201
Mail: venture@ibb-bet.de

27. August 2019 Raisin übernimmt fairr

Berlin, 27. August 2019 - Zwei deutsche Fintech-Erfolgsgeschichten der ersten Stunde gehen in Zukunft gemeinsame Wege: Das Berliner Unternehmen Raisin, im deutschen Sprachraum als WeltSparen (www.weltsparen.de) bekannt, übernimmt fairr, das führende Fintech im Bereich Altersvorsorge. Neben Tages- und Festgeldern und den WeltInvest ETF-Portfolios erhalten die rund 200.000 Raisin-Kunden in Zukunft auch Zugang zu Altersvorsorgeprodukten. Raisin wird mit der strategischen Akquisition die weltweit einzige Plattform, die Kunden eine umfangreiche Produktauswahl in den relevanten Bereichen Sparen, Investieren und Vorsorgen bietet – einfach zugänglich und komplett digital mit einer Anmeldung. Für das Unternehmen ist es die zweite Übernahme in diesem Jahr, nachdem Raisin am Jahresanfang die Akquisition seiner Service-Bank, der Frankfurter MHB-Bank, bekannt gab.

fairr – Innovationsführer in der Altersvorsorge: Altersvorsorge ‘hacken’

fairr avancierte seit der Gründung 2013 europaweit zum führenden Start-up im Bereich Altersvorsorge. Als einziges deutsches Fintech haben sich die Gründer an den komplexen Vorsorgemarkt rund um Riester, Rürup und betriebliche Altersvorsorge gewagt. Sie haben die staatlich geförderte Riesterrente regelrecht ‘gehackt’ und ein einzigartiges Riesterprodukt geschaffen: führend in der Kostenstruktur, sehr transparent und flexibel. fairr bietet inzwischen umfangreiche Produktlösungen für Riester, Rürup und die betriebliche Altersvorsorge sowie ein Rentencockpit an.

Zusätzliche Altersvorsorge voll digital und ‘fairr’

Wie Raisin im Bereich Geldanlage setzt fairr für die Altersvorsorge auf eigene Lösungen, die deutlich kundenfreundlicher und transparenter sind als vergleichbare Produkte im Markt. Neben den niedrigen Kosten und einem voll digitalen Abschluss basiert das fairr-Angebot auf einem ETF-basierten Anlageansatz. Das Unternehmen wurde vielfach ausgezeichnet und seine Produkte von Finanztest und Finanztip empfohlen. Das Produktangebot von fairr ist weiterhin unter www.fairr.de verfügbar und die Marke wird als ‘fairr by raisin’ in Raisins Markenwelt eingebunden.

fairr-Team startet weiter bei Raisin durch

Die drei fairr-Gründer übernehmen bei Raisin führende Rollen im neu geschaffenen Bereich für Anlage- und Altersvorsorgeprodukte, in dem auch Raisins Investmentsparte rund um WeltInvest aufgehen wird. Begleitet werden sie vom gesamten fairr-Team. Die Akquisition umfasst die Übernahme von 100 Prozent der fairr-Anteile gegen Raisin-Anteile sowie eine Barkomponente. Somit partizipieren die Beteiligten am gemeinsamen Erfolg und sind langfristig miteinander verbunden.

“Altersvorsorge ist noch immer sehr verstaubt, intransparent und kostenintensiv für den Verbraucher. Gemeinsam mit dem Marktzugang von Raisin können wir unsere Reichweite deutlich vergrößern und den Altersvorsorgemarkt weiter umkrempeln. Wir sind stolz, auf das in den letzten Jahren mit unserem Team Erreichte und freuen uns außerordentlich auf die gemeinsame Zukunft”, begründet fairr-Gründer Jens Jennissen die Entscheidung für das Zusammengehen mit Raisin.

“Das fairr-Team hat eine ungewöhnliche Erfolgsgeschichte geschrieben und Produkte wie Riester und Rürup ins digitale Zeitalter überführt”, erläutert Dr. Tamaz Georgadze, CEO und Mitgründer von Raisin. “Mit der Übernahme erweitern wir unsere Produktpalette gezielt um den wichtigen Aspekt Altersvorsorge. Zusammen wollen wir wachsen und neue Branchenimpulse setzen. Vorsorge ist neben Bankeinlagen schließlich mit einem Volumen von 2 Billionen Euro die wichtige Anlageklasse für private Haushalte.”

Einer der Hauptinvestoren von fairr ist die IBB-Beteiligungsgesellschaft der Investitionsbank Berlin. Der zuständige Investment Director Clemens Kabel ergänzt: “fairr ist für uns eine absolute Erfolgsgeschichte. Das Fintech gab dem Berliner Markt und der Szene insgesamt eine große Sichtbarkeit und hat sich in dem eher traditionellen Metier der Altersvorsorge als besonders kundenfreundlich etabliert. Aus unserem VC Fonds Technologie Berlin war es das erste Fintech-Investment. Wir freuen uns daher besonders, dass Raisin und fairr ab jetzt gemeinsam den Berliner Fintech-Standort weiter stärken.”

Über Raisin / WeltSparen

Das Berliner Fintech WeltSparen, ein Vorreiter für Open Banking in Europa, wurde 2012 von Dr. Tamaz Georgadze (CEO), Dr. Frank Freund (CFO) und Michael Stephan (COO) gegründet. WeltSparens Plattformen – international unter der Marke Raisin bekannt – bieten europäischen Sparern grenzüberschreitend einfachen und kostenlosen Zugang zu attraktiven und einlagengesicherten Tages- und Festgeldern aus ganz Europa sowie zu global diversifizierten und kostengünstigen ETF-Portfolios. Mit nur einer Online-Anmeldung können Kunden alle Anlagen abschließen und verwalten. Seit 2013 haben nahezu 200.000 Kunden aus 28+ Ländern Europas Spareinlagen im Wert von mehr als 15 Milliarden Euro bei über 80 Partnerbanken angelegt. Das Start-up zählt zu den Top 5 Fintechs der renommierten FinTech50-Awards und wird von namhaften europäischen und US-amerikanischen Investoren wie Goldman Sachs, Index Ventures, Orange Digital Ventures, PayPal Ventures, Ribbit Capital und Thrive Capital unterstützt. Zu Raisin gehören Raisin UK in Manchester, die Service-Bank MHB-Bank und fairr.

 

Über fairr

fairr ist das führende Start-up im Bereich Altersvorsorge. Kunden können ihre Rente voll digital im fairr-Cockpit über alle Säulen hinweg optimieren. Dazu werden Ansprüche aus gesetzlicher, betrieblicher sowie privater Altersvorsorge in Echtzeit mit dem persönlich festgelegten Rentenziel abgeglichen. Um ihre Rentenziele zu erreichen, können Kunden in eigens entwickelte Anlageprodukte investieren, die leicht verständlich sind und darüber hinaus Steuervorteile und eine wissenschaftliche Geldanlage kombinieren. Seit August 2019 gehört fairr zu Raisin.

 

 

Über die IBB Beteiligungsgesellschaft:

Die IBB Beteiligungsgesellschaft (www.ibb-bet.de) stellt innovativen Berliner Unternehmen Venture Capital zur Verfügung und hat sich am Standort Berlin als Marktführer im Bereich Early Stage Finanzierungen etabliert. Die Mittel werden vorrangig für die Entwicklung und Markteinführung innovativer Produkte oder Dienstleistungen sowie für Geschäftskonzepte der Kreativwirtschaft eingesetzt. Seit März 2015 befinden sich zwei von der IBB Beteiligungsgesellschaft verwaltete Fonds in der Investitionsphase, der VC Fonds Technologie Berlin II mit einem Fondsvolumen von 60 Mio. EUR und der VC Fonds Kreativwirtschaft Berlin II mit einem Fondsvolumen von 40 Mio. EUR. Beide VC Fonds sind finanziert durch Mittel der Investitionsbank Berlin (IBB) und des europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), verwaltet vom Land Berlin. Seit 1997 hat die IBB Beteiligungsgesellschaft über 200 Berliner Kreativ- und Technologieunternehmen in Konsortien mit Partnern ca. 1,43 Mrd. EUR zur Verfügung gestellt, wovon die IBB Beteiligungsgesellschaft 200 Mio. EUR als Lead-, Co-Lead oder Co-Investor investiert hat.

Kontakt:

Clemens Kabel
IBB Beteiligungsgesellschaft
Bundesallee 210
10719 Berlin

Tel: +49 (0)30 2125 3201
Mail: venture@ibb-bet.de

27. August 2019 Berliner Startup Krankenhaus.de sammelt Seed-Runde ein

Die Venture Capital Investoren capacura GmbH und der von der IBB Beteiligungsgesellschaft mbH gemanagte VC Fonds Technologie Berlin investieren im Rahmen einer Seed-Finanzierung gemeinsam in das Patientenportal Krankenhaus.de. Als digitaler Helfer für den Patienten ermöglicht das Unternehmen den Vergleich aller deutschen Krankenhäuser und stellt eine digitale Terminvereinbarung für Krankenhäuser zur Verfügung. Das neue Kapital soll zum Ausbau der Buchungsfunktion und Verbesserung der Patienten-Journey genutzt werden.

Berlin, 27. August 2019 – Das Berliner eHealth Startup Krankenhaus.de bietet seinen Nutzern einen intuitiven Vergleich aller deutschen Krankenhäuser anhand von objektiven Qualitätsmerkmalen und subjektiven Patientenbewertungen. Die Qualitätskriterien werden vom Gemeinsamen Bundesausschuss (g-ba.de) jährlich zur Verfügung gestellt und beziehen sich u.a. auf Fallhäufigkeiten, Anzahl des Pflegepersonals oder spezielle Zusatzservices. Diese Informationen bilden für Patienten eine wertvolle Entscheidungsgrundlage.

Jeder Patient hat in Deutschland das Recht auf eine freie Krankenhauswahl, ein transparenter Vergleich ist durch Krankenhaus.de nun innerhalb von Minuten möglich. Der anschließende Aufnahmeprozess ist häufig geprägt von frustrierenden Warteschleifen und analogen Arbeitsschritten. Krankenhaus.de ermöglicht den ca. 11 Mio. Patienten pro Jahr eine Terminvereinbarung per Klick.

Durch den erfolgreichen Abschluss der Seed-Finanzierung gewinnt Krankenhaus.de gleich zwei institutionelle Investoren. Christian Seegers, Senior Investment Manager der IBB Beteiligungsgesellschaft, sagte: „Unser Investment in Krankenhaus.de ist ein Paradebeispiel, dass Digitalisierung im Gesundheitsbereich sowohl für Patienten als auch für Krankenhäuser einzigartige Mehrwerte schaffen kann.“

Auch Ingo Dahm, CEO bei capacura, unterstreicht: „Wir bei capacura sind der festen Überzeugung, dass jeder Patient einen Anspruch auf eine optimale und schnelle Versorgung haben sollte. Die Investition in Krankenhaus.de bietet uns nicht nur eine interessante Rendite, sondern auch einen hohen gesellschaftlichen Nutzen.“

Nachdem sich die zwei Gründer Dr. Nikolai von Schroeders und Balthasar von Hohenthal bereits innerhalb der KSB Klinikberatung mit dem Projekt beschäftigten, kam es im September 2018 zur Ausgründung der Spitality GmbH. Gemeinsam mit dem dritten Gründer Lukas Weiß finanzierte sich das Team aus eigenen Mitteln und einer Förderung des IBB Business Teams.

Balthasar von Hohenthal, CEO der Spitality GmbH, erklärte: „Mit unserem Patientenportal Krankenhaus.de konnten wir in kurzer Zeit bereits eine beachtliche Reichweite erzielen. Die ca. 130.000 Besucher pro Monat zeigen, wie groß die Nachfrage nach einem ‚Booking.com für Krankenhäuser‘ ist. In der kommenden Phase konzentrieren wir uns vor allem auf die Verbesserung der Terminbuchung für Patienten und die digitale Anbindung an die heterogene Krankenhauslandschaft.“

 

Über die Spitality GmbH:

Die Spitality GmbH wurde im September 2018 aus der KSB Klinikberatung ausgegründet und hat Krankenhaus.de auf ein neues Fundament gestellt. Die B2B2C-Plattform stellt eine digitale Schnittstelle zwischen Patienten und Krankenhäusern dar und ermöglicht sowohl den Vergleich als auch die anschließende Terminbuchung von deutschen Krankenhäusern. Das Krankenhaus.de-Team besteht aktuell aus 6 Personen und hat bereits Kooperationen mit renommierten Krankenhäusern aufgebaut. Weiter Informationen finden Sie auf unserer Homepage: www.krankenhaus.de.

 

Kontakt:

Sebastian Schwenke

Spitality GmbH, Görlitzer Str. 57, 10997 Berlin

Mail: ses@krankenhaus.de

 

Über die capacura GmbH:

Capacura ist ein Frühphasenförderer. Wir sind professioneller Business Angel und unterstützen Teams, die nachhaltige Geschäftsideen voranbringen wollen. Wir fokussieren uns dabei auf die Themenbereiche Bildung und Gesundheit. Dort suchen wir insbesondere nach skalierbaren Lösungen und Gründer*innen, die die Welt mit Ihren Ideen nachhaltig verbessern möchten.

 

Kontakt:

Ina Dahm

capacura GmbH, Spechtsberg 16b, 53797 Lohmar

Mail: presse@capacura.de

 

Über die IBB Beteiligungsgesellschaft:

Die IBB Beteiligungsgesellschaft (www.ibb-bet.de) stellt innovativen Berliner Unternehmen Venture Capital zur Verfügung und hat sich am Standort Berlin als Marktführer im Bereich Early Stage Finanzierungen etabliert. Die Mittel werden vorrangig für die Entwicklung und Markteinführung innovativer Produkte oder Dienstleistungen sowie für Geschäftskonzepte der Kreativwirtschaft eingesetzt. Seit März 2015 befinden sich zwei von der IBB Beteiligungsgesellschaft verwaltete Fonds in der Investitionsphase, der VC Fonds Technologie Berlin II mit einem Fondsvolumen von 60 Mio. EUR und der VC Fonds Kreativwirtschaft Berlin II mit einem Fondsvolumen von 40 Mio. EUR. Beide VC Fonds sind finanziert durch Mittel der Investitionsbank Berlin (IBB) und des europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), verwaltet vom Land Berlin. Seit 1997 hat die IBB Beteiligungsgesellschaft über 200 Berliner Kreativ- und Technologieunternehmen in Konsortien mit Partnern ca. 1,43 Mrd. EUR zur Verfügung gestellt, wovon die IBB Beteiligungsgesellschaft 200 Mio. EUR als Lead-, Co-Lead oder Co-Investor investiert hat.

Kontakt:

Christian Seegers
IBB Beteiligungsgesellschaft
Bundesallee 210
10719 Berlin

Tel: +49 (0)30 2125 3201
Mail: venture@ibb-bet.de

06. August 2019 Millionenfinanzierung für Berliner Startup „mika“

Ananda Impact Ventures und die IBB Beteiligungsgesellschaft investieren in digitalen Begleiter zur Krebstherapie

Berlin, 6. August 2019 – Das Berliner Digital Health-Startup mika, ein digitaler Begleiter für Krebspatienten, hat eine Millionenfinanzierung abgeschlossen. Das Kapital kommt vom Münchner Wagniskapitalgeber Ananda Impact Ventures sowie dem von der IBB Beteiligungsgesellschaft gemanagten VC Fonds Technologie Berlin. Die neue Finanzierungsrunde fällt mit dem Beschluss des Digitale-Versorgungs-Gesetz (DVG) zusammen, das einen entscheidenden Wendepunkt im deutschen Digital Health-Markt darstellt. Da Digital Health-Lösungen wie mika mittlerweile auch in klinischen Studien ihren Einfluss auf Therapieergebnisse nachweisen können, werden diese zunehmend als wichtiger Bestandteil der Versorgung angesehen und unterliegen dem Medizinprodukterecht. Durch das DVG sollen diese digitalen Therapeutika künftig von Ärzten verschrieben und von Krankenkassen erstattet werden können.

Krebserkrankungen bleiben eine der weltweit größten Herausforderung für Medizin und Gesellschaft. Nach Schätzungen der WHO wurden 2018 weltweit 18,1 Millionen Menschen mit einer Krebserkrankung diagnostiziert. In Deutschland erkrankt jeder zweite Mensch im Laufe seines Lebens an Krebs.

Um diesen Menschen zu helfen, haben Dr. Gandolf Finke und Dr. Jan Simon Raue bereits 2017 mika gegründet und in Kooperation mit der Berliner Charité und der Uniklinik Leipzig eine App für Patienten und deren Angehörige entwickelt. mika steht für Mein interaktiver Krebs-Assistent und begleitet Patienten durch die Therapie mit einem eigens entwickelten Unterstützungsprogramm, das personalisiert auf die Situation des Patienten angepasst wird. Gemeinsam mit Ärzten und Psycho-Onkologen entwickelt, reicht das Angebot von Informationen zur Diagnose und Behandlungsoptionen über Ernährungsratschläge und Entspannungsübungen bis hin zu konkreten Hilfestellungen für den Alltag mit Krebs. Neben wertvollen Hintergrundinformationen und motivierenden Geschichten ehemaliger Patienten können die Nutzer mit mika ihr körperliches und mentales Wohlbefinden, Beschwerden und Nebenwirkungen in einem Patiententagebuch dokumentieren und später in Gesprächen mit behandelnden Ärzten nutzen. Der Patient rückt in den Mittelpunkt und wird mittels digitaler Technologie aktiv in den Behandlungsprozess eingebunden.

Mit Ananda Impact Ventures und der IBB Beteiligungsgesellschaft hat mika nun gleich zwei neue Investoren gewinnen können. „Wir investieren in Startups, die sich mit großen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit befassen – insofern passt mika perfekt zu uns“, sagt Dr. Bernd Klosterkemper von Ananda Impact Ventures. mika helfe da, wo es nötig sei und lasse Patienten mit der schockierenden Krebs-Diagnose nicht allein, betont Daniel Steffen, Senior Investment Manager von der IBB Beteiligungsgesellschaft. „Das wollen wir gerne unterstützen.“

Mit der Finanzspritze soll eine klinische Studie durchgeführt und mika weiterentwickelt werden. So soll die App künftig mittels künstlicher Intelligenz noch personalisierter auf den einzelnen Patienten eingehen können. „Wir freuen uns, dass wir mit Ananda Impact Ventures und der IBB Beteiligungsgesellschaft zwei erfahrene Vertreter der Venture Capital-Szene von mika überzeugen konnten“, sagt mika-Gründer Dr. Gandolf Finke. „Gemeinsam können wir das Leben von Millionen Menschen, die an Krebs erkrankt sind, verbessern.“ mika ist im App Store und im Google Play Store verfügbar.

Über mika

mika ist ein Digital Health-Unternehmen mit Sitz in Berlin und wurde 2017 von Dr. Gandolf Finke und Dr. Jan Simon Raue gegründet. Das Unternehmen hat es sich zum Ziel gemacht, Menschen mit Krebs durch die herausfordernde Zeit der Erkrankung und Behandlung zu begleiten und ihre Lebensqualität und Therapieergebnisse durch den Einsatz von digitaler Technologie nachhaltig zu verbessern. Das Team besteht aus Software-Entwicklern, Designern, Therapeuten und Ärzten und greift auch auf eigene Erfahrungen zurück: Viele Mitarbeiter sind selbst ehemalige Krebspatienten oder haben Angehörige, die an Krebs leiden. Weitere Informationen finden Sie unter www.mitmika.de

Pressekontakt:

Nana Gerritzen
gerritzen@mitmika.de
0178 2920861

Über Ananda Impact Ventures

Ananda Impact Ventures verwaltet 80 Millionen EUR in drei Fonds und ist der führende Impact Venture Capital Fonds mit paneuropäischem Investitionsfokus. Ananda investiert in erstklassige Impact Unternehmer, die Antworten auf die drängenden gesellschaftlichen Herausforderungen liefern. Zum aktiven Portfolio gehören beispielsweise Auticon (IT Consulting durch Menschen mit Autismus), IESO Digital Health (Online Psychotherapie) und Company Bike Solutions (Anbieter von Leasing-Fahrrädern per Gehaltsumwandlung). Mehr über Ananda Impact Ventures: www.ananda.vc

Über die IBB Beteiligungsgesellschaft:

Die IBB Beteiligungsgesellschaft (www.ibb-bet.de) stellt innovativen Berliner Unternehmen Venture Capital zur Verfügung und hat sich am Standort Berlin als Marktführer im Bereich Early Stage Finanzierungen etabliert. Die Mittel werden vorrangig für die Entwicklung und Markteinführung innovativer Produkte oder Dienstleistungen sowie für Geschäftskonzepte der Kreativwirtschaft eingesetzt. Seit März 2015 befinden sich zwei von der IBB Beteiligungsgesellschaft verwaltete Fonds in der Investitionsphase, der VC Fonds Technologie Berlin II mit einem Fondsvolumen von 60 Mio. EUR und der VC Fonds Kreativwirtschaft Berlin II mit einem Fondsvolumen von 40 Mio. EUR. Beide VC Fonds sind finanziert durch Mittel der Investitionsbank Berlin (IBB) und des europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), verwaltet vom Land Berlin. Seit 1997 hat die IBB Beteiligungsgesellschaft über 200 Berliner Kreativ- und Technologieunternehmen in Konsortien mit Partnern ca. 1,43 Mrd. EUR zur Verfügung gestellt, wovon die IBB Beteiligungsgesellschaft 200 Mio. EUR als Lead-, Co-Lead oder Co-Investor investiert hat.

Kontakt:

Daniel Steffen
IBB Beteiligungsgesellschaft
Bundesallee 210
10719 Berlin

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Mail: venture@ibb-bet.de

25. Juli 2019 Seniovo erhält weitere Finanzierung

  • PropTech1 Ventures und die IBB Beteiligungsgesellschaft sind Leadinvestoren
  • Seniovo erzielt jährliches Umsatzwachstum von über 250%
  • Seniovo konnte bereits über 500 pflegebedürftigen Personen helfen, zuhause wohnen zu bleiben

Berlin, 25. Juli 2019 – Das PropTech-Startup Seniovo, das pflegebedürftige Personen entlang des gesamten Prozesses altersgerechter und barrierefreier Umbaumaßnahmen ihrer Wohnungen bzw. Häuser begleitet, sammelt nach der im Oktober 2018 durchgeführten Seed-Runde nun weitere 2 Millionen Euro Wachstumskapital in der Series A ein.

Aufgrund der positiven Dynamik – so erzielte Seniovo ein Umsatzwachstum von über 250% (Q1 2018 zu Q1 2019) – nehmen alle bestehenden Lead-Investoren der Seed-Runde, also der auf Innovationen in der Immobilienwirtschaft spezialisierte Venture-Capital-Fonds PropTech1 Ventures, die IBB Beteiligungsgesellschaft und der German Media Pool mit seinen Printmedienpartnern, erneut teil. Zu den Neuinvestoren der Runde gehören weitere Immobilienunternehmer mit einschlägiger Pflege-Expertise. 

Das Thema des demografischen Wandels der Gesellschaft und des entsprechenden Anstiegs der Pflegebedürftigkeit gehört zu den zentralen sozialen Herausforderungen unserer Zeit. Heute sind bereits 18 Millionen Einwohner Deutschlands 65 Jahre und älter. 3 Millionen Menschen hierzulande sind pflegebedürftig. Im Jahr 2060 werden Senioren ein Drittel der Bevölkerung Deutschlands ausmachen. Seniovo verfolgt das Ziel, einem stetig steigenden Anteil der Pflegebedürftigen den Verbleib in ihren eigenen vier Wänden zu ermöglichen.

Dafür bietet das Berliner PropTech-Startup als One-Stop-Ansprechpartner auf seiner Online-Plattform www.seniovo.de zielgruppengerechte Beratung und digitalisiert den Antrags- und Umsetzungs-Prozess komplett bis hin zur Implementation der Maßnahmen vor Ort mit eigenen Handwerkern oder der Vermittlung zertifizierter Partner. In vielen Fällen müssen pflegebedürftige Personen hierbei keinerlei Zuzahlung von Privatmitteln leisten. So liegt Seniovos Erfolgsrate bei der Stellung von Fördermittelanträgen für Pflegebedürftige bei 95%. Über 500 Personen konnte Seniovo bereits einen erfolgreichen Umbau ermöglichen. 

Anja Rath, Managing Partner von PropTech1 Ventures, kommentiert die erneute Investmententscheidung: „Seniovo ist eines der ganz wenigen Startups, welches sowohl eine wirtschaftliche als auch eine soziale Rendite verspricht. Wir freuen uns darüber, erneut mit einem starken Syndikat von Co-Investoren einen Beitrag zur weiteren Entwicklung leisten zu können.“

Jonathan Kohl, CEO & Gründer von Seniovo, fügt hinzu: „Durch das frisch eingesammelte Wachstumskapital wollen wir sowohl weitere Regionen erschließen als auch neue Produkte launchen. Vor allem wird auch die weitere Digitalisierung der Prozesse und der Ausbau unseres B2B-Geschäfts sowohl das Wachstum als auch die Effizienz weiter steigern.“

 

Über die IBB Beteiligungsgesellschaft:

Die IBB Beteiligungsgesellschaft (www.ibb-bet.de) stellt innovativen Berliner Unternehmen Venture Capital zur Verfügung und hat sich am Standort Berlin als Marktführer im Bereich Early Stage Finanzierungen etabliert. Die Mittel werden vorrangig für die Entwicklung und Markteinführung innovativer Produkte oder Dienstleistungen sowie für Geschäftskonzepte der Kreativwirtschaft eingesetzt. Seit März 2015 befinden sich zwei von der IBB Beteiligungsgesellschaft verwaltete Fonds in der Investitionsphase, der VC Fonds Technologie Berlin II mit einem Fondsvolumen von 60 Mio. EUR und der VC Fonds Kreativwirtschaft Berlin II mit einem Fondsvolumen von 40 Mio. EUR. Beide VC Fonds sind finanziert durch Mittel der Investitionsbank Berlin (IBB) und des europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), verwaltet vom Land Berlin. Seit 1997 hat die IBB Beteiligungsgesellschaft über 200 Berliner Kreativ- und Technologieunternehmen in Konsortien mit Partnern ca. 1,43 Mrd. EUR zur Verfügung gestellt, wovon die IBB Beteiligungsgesellschaft 200 Mio. EUR als Lead-, Co-Lead oder Co-Investor investiert hat.

 

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Christian Seegers
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18. Juli 2019 Zurich übernimmt Berliner Insurtech dentolo

Bonn, 18. Juli 2019: Die Zurich Gruppe Deutschland hat das Berliner Insurtech dentolo Deutschland GmbH übernommen. Mit dem Erwerb stärkt die Zurich Gruppe Deutschland ihren Direktversicherer DA Direkt bei dem vorgesehenen Einstieg in das Geschäft mit Zahnzusatzversicherungen. Zurich übernimmt 100 Prozent der Anteile an Deutschlands führendem zahnmedizinischen Ökosystem mit einem bundesweiten Netzwerk aus 500 Zahnärzten. Über den Kaufpreis haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart.

„Im Rahmen der Strategie der Zurich Gruppe Deutschland ist es unser Ziel, die Marke DA Direkt stärker als eigenständige Marke für Kunden zu entwickeln, die ihre Versicherungsbedarfe weitgehend selber und Online-basiert steuern wollen“, so Dr. Carsten Schildknecht, Vorstandsvorsitzender der Zurich Gruppe Deutschland. „Mit der Akquisition von dentolo stärken wir die DA Direkt bei ihrer Expansion in das potenzialträchtige Segment der Krankenzusatzversicherungen.“

 

DA Direkt geht mit innovativem Angebot in die Offensive

Die Zurich Tochter DA Direkt wird mit der Erweiterung ihres neuen Geschäftsfeldes im Bereich der Zahnzusatzversicherung in die Offensive gehen. Auf Basis des dentolo Ökosystems werden Kunden neben dem reinen Versicherungsschutz eine umfangreiche Unterstützung rund um ihre Zahnbehandlung erhalten. Dazu gehören auch im Markt neuartige Vergünstigungen bei der Versorgung durch den Zahnarzt des dentolo Netzwerkes. „In dem völlig intransparenten Markt der Zahnmedizin wollen wir den Patienten stärken. Mit dentolo verhelfen wir Kunden der DA Direkt zu einer hochwertigen und zugleich besonders preisgünstigen Absicherung ihrer Zähne“, sagt Peter Stockhorst, Vorstandsvorsitzender der DA Direkt.

 

Zugriff auf Qualitätsverbund mit 500 Zahnärzten

Mit der Übernahme von dentolo hat die DA Direkt Zugriff auf einen Qualitätsverbund von 500 Zahnärzten in ganz Deutschland. Zudem wird die DA Direkt in Kooperation mit dentolo neuartige Versicherungslösungen und Services anbieten, wie beispielsweise umfassende Ratgeber-Funktionen, direkte Terminvereinbarung und unkomplizierte Abrechnung. „Wir freuen uns, Teil einer der führenden Versicherungsgruppen in Deutschland geworden zu sein und innovative Angebote für die Kunden der DA Direkt entwickeln zu können“, erklärt Philipp Krause, Geschäftsführer von dentolo. „Gemeinsam sehen wir in der Zusammenarbeit großes Potenzial für die weitere Skalierung unseres Ökosystems, zum Nutzen aller Teilnehmer – Patienten, Ärzte und Partner – gleichermaßen“, ergänzt dentolo Geschäftsführer Julian Benning.

Für die DA Direkt wird dentolo als Kooperationspartner agieren. dentolo wird als eigenständige Marke rund um die Zahnmedizin weitergeführt. Weitere Einzelheiten über das zukünftige Angebot werden zum Marktstart der Versicherungslösungen und Services veröffentlicht.

„Die neue DA Direkt wird ihren Kunden weit mehr anbieten als nur eine Versicherung. Wir werden sie noch in diesem Jahr deutlich stärker unterstützen als die etablierten Versicherer. Dafür sehen wir ein großes Potenzial im Markt, das wir mit dem Ökosystem von dentolo nutzen wollen“, so DA Direkt Vorstandsvorsitzender Stockhorst.

Christian Seegers, Senior Investment Manager der IBB Beteiligungsgesellschaft, ergänzte: „Seit unserem Einstieg vor zwei Jahren haben die Gründer Philipp Krause und Julian Benning das Geschäftsmodell von dentolo konsequent weiterentwickelt und viel Aufmerksamkeit für ihren Ökosystem-Ansatz erhalten. Wir freuen uns, dass dentolo diese Entwicklung nun als Teil der Zurich Gruppe weiter intensiv vorantreiben kann.“

 

Über dentolo Deutschland GmbH

dentolo wurde 2015 in Berlin gegründet und bietet eine Vielzahl von Services rund um die Zahnmedizin. Durch das eigene Netzwerk mit über 500 qualitätsgeprüften Zahnärzten kann dentolo die Kosten- und Servicevorteile der engen und transparenten Zusammenarbeit mit den Ärzten unmittelbar an Kunden weitergeben.

dentolos Technologieplattform verbindet Patienten, Ärzte und Partner miteinander und bietet neben der besucherstärksten Wissensdatenbank im deutschsprachigen Raum ein Online-Kostentool für Behandlungsoptionen. Bei einer Behandlung durch einen Zahnarzt des dentolo-Netzwerks werden deutliche Kostenvorteile erzielt. Zudem organisiert dentolo die Terminvergabe und begleitet Kunden als Partner an ihrer Seite vor, während und nach der Behandlung mit einer persönlichen Beratung.

 

Über die IBB Beteiligungsgesellschaft:

Die IBB Beteiligungsgesellschaft (www.ibb-bet.de) stellt innovativen Berliner Unternehmen Venture Capital zur Verfügung und hat sich am Standort Berlin als Marktführer im Bereich Early Stage Finanzierungen etabliert. Die Mittel werden vorrangig für die Entwicklung und Markteinführung innovativer Produkte oder Dienstleistungen sowie für Geschäftskonzepte der Kreativwirtschaft eingesetzt. Seit März 2015 befinden sich zwei von der IBB Beteiligungsgesellschaft verwaltete Fonds in der Investitionsphase, der VC Fonds Technologie Berlin II mit einem Fondsvolumen von 60 Mio. EUR und der VC Fonds Kreativwirtschaft Berlin II mit einem Fondsvolumen von 40 Mio. EUR. Beide VC Fonds sind finanziert durch Mittel der Investitionsbank Berlin (IBB) und des europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), verwaltet vom Land Berlin. Seit 1997 hat die IBB Beteiligungsgesellschaft über 200 Berliner Kreativ- und Technologieunternehmen in Konsortien mit Partnern ca. 1,43 Mrd. EUR zur Verfügung gestellt, wovon die IBB Beteiligungsgesellschaft 200 Mio. EUR als Lead-, Co-Lead oder Co-Investor investiert hat.

 

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Christian Seegers
IBB Beteiligungsgesellschaft mbH
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10719 Berlin

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15. Juli 2019 8 Millionen Euro Investment für Wunderflats

Berlin, 11. Juli 2019 - Alle Menschen sollen dort leben und arbeiten können, wo sie wollen - das ist die Vision von Wunderflats, dem führenden Marktplatz für möbliertes Wohnen auf Zeit in Deutschland. Nun hat das Unternehmen ein Series B-Investment von 8 Millionen Euro aufgenommen. Lead-Investor ist PropTech1 Ventures, Deutschlands erster auf europäische PropTech Startups spezialisierter Venture-Capital-Fonds. Auch Bestandsgesellschafter wie die IBB Beteiligungsgesellschaft, Creathor Ventures und Axel Springer Digital Ventures haben ihre Investments erhöht.

Erwartungen an Mobilität, flexibles Arbeiten und demzufolge das Wohnen unterliegen grundlegenden Änderungen. Besonders geografisch flexible Arbeitnehmer und deren Arbeitgeber suchen nach immer einfacheren Wegen und intuitiveren User Interfaces, um bezugsfertige Wohnungen temporär zu mieten. 

Über Wunderflats können Mieter deutschlandweit ein ihren Bedürfnissen entsprechendes möbliertes Apartment ab einer Mietdauer von einem Monat vollständig online buchen. Knapp 5.000 Unternehmen wie Google, Microsoft, Axel Springer, Zalando und N26 finden bereits möblierte Wohnungen für ihre Mitarbeiter über Wunderflats.

Das Berliner PropTech-Unternehmen führt dabei nicht nur Angebot und Nachfrage nach möbliertem Wohnen auf Zeit auf seiner Webseite zusammen, sondern erleichtert und professionalisiert zusätzlich den Mietprozess - von der Online-Präsentation und Vermarktung der Wohnung über die automatische Erstellung von rechtskonformen Mietverträgen bis hin zur vollständigen Übernahme der Mieterinteraktion und innovativen Weiterentwicklung der Services für Immobilienbesitzer.

Das Portfolio von Wunderflats-Wohnungen setzt sich zu 20% aus Serviced Apartmenthäusern kommerzieller Vermieter und zu 80% aus Einzelwohnungen von privaten Vermietern zusammen. Mit den befristeten Mietverträgen für temporäre Aufenthalte in möblierten Wohnungen sorgt Wunderflats dafür, maximale Auslastung in Immobilien und damit maximale Wohnraumnutzung zu fördern. Gleichzeitig gibt Wunderflats Städten wie Berlin Wohnraum zurück, der ehemals zweckentfremdet als Ferienwohnung angeboten wurde. Genutzt wird diese temporäre Wohnraumlösung vor allem von berufstätigen Zugezogenen oder von Mitarbeitern, die für Projekte in andere Städte entsandt werden. Ebenso greifen regelmäßig Bürger auf das lokale Angebot zurück, die aufgrund einer besonderen Lebenssituation, wie zum Beispiel einem Wasserschaden in ihrem Eigenheim, ein Zuhause auf Zeit benötigen.

Nikolas Samios, Managing Partner von PropTech1 Ventures, kommentiert: “Die Flexibilisierung der Mietmärkte ist derzeit eines der ganz großen Mega-Themen in der Immobilienwirtschaft. Was WeWork und Co. für die Büronutzung geschaffen haben, verwirklichen Wunderflats und seine Kunden für das Thema “Housing as a Service”: Überlegene Nutzungskonzepte, die sowohl Mietern als auch Vermietern Mehrwerte bringen. Besonders relevant für unsere Investmententscheidung war dabei das B2B-Angebot von Wunderflats, über welches Immobilienbestandshalter das ganze Thema der mittelfristigen möblierten Vermietung auslagern können. Gerade in Zeiten zunehmender regulatorischer Unsicherheit ist es essentiell, hier mit einem Experten zusammenzuarbeiten.”

 

Kontakt

Marvin Martsch
IBB Beteiligungsgesellschaft
Bundesallee 210
10719 Berlin

Tel: +49 (0)30 2125 3201
Mail: venture@ibb-bet.de

 

 

09. Juli 2019 remind.me schließt Series A-Finanzierung ab

Die Berliner Volksbank Ventures, die IBB Beteiligungsgesellschaft aus ihrem VC Fonds Kreativwirtschaft, die ECONA AG sowie weitere Businessangels investieren zusammen über 2 Mio. Euro im Rahmen einer Series-A-Runde in das Berliner Fintech-Startup remind me GmbH. Auch der Seed-Investor High-Tech Gründerfonds (HTGF) investiert in dieser Runde erneut. Das Unternehmen bietet einen Erinnerungs- und Optimierungsservice für Verträge & Versicherungen aller Art an. Das frische Kapital soll zur Weiterentwicklung der Plattform und zum Ausbau der Kooperationen genutzt werden.

Berlin / 10. Juli 2019 – Das Berliner Fintech-Startup remind.me bietet seinen Nutzern einen komfortablen Erinnerungs- und Optimierungsservice für Verträge & Versicherungen an. Ganz egal ob Strom-, Gas-, Mobilfunk-Vertrag oder eine Kfz-Versicherung. Unter dem Motto „Vergessen Sie Ihre Kündigungsfristen. Wir kümmern uns darum“  erinnert remind.me rechtzeitig vor Ablauf der Kündigungsfrist und gibt gleichzeitig individuelle Optimierungsempfehlungen für Tarif- oder Anbieterwechsel laufender Dauerschuldverhältnisse bzw. kümmert sich im Falle von Strom & Gas sogar jährlich kostenlos und vollautomatisch um den Wechsel bei dem der Kunde somit dauerhaft spart.

Die Idee stammte von den beiden Gründern Daniel Engelbarts und Christian Lang, die zuvor erfolgreich Sparwelt.de, ein Spar-Portal rund um Sparangebote & Gutscheine, gegründet und Ende 2014 an RTL veräußert haben. Mit remind.me bringen sie nun endlich Ordnung ins Vertragschaos und helfen dabei vor allem aber die Kosten zu optimieren.

Daniel Engelbarts, Mitgründer der remind me GmbH: „Wir freuen uns in dieser Runde weitere Top-Investoren gefunden zu haben, die nicht nur an uns glauben sondern mit ihren unterschiedlichen Kontakten & ihrer jeweiligen Reichweite uns helfen, noch erfolgreicher zu werden und noch schneller zu wachsen.“

Timo Fleig, Berliner Volksbank Ventures: „Das Gründerteam hat uns sofort überzeugt. Ihre Mission ist es, Privathaushalten durch die Services von remind.me bares Geld zu sparen. Wir möchten dabei tatkräftig unterstützen.“

Clemens Kabel, Investment Director bei der IBB Beteiligungsgesellschaft: „Die beiden Gründer Christian und Daniel haben ein starkes Team um sich herum aufgebaut. remind.me ist aus unserer Sicht hervorragend aufgestellt, schnell und nachhaltig zu wachsen und vielen Menschen einen einfachen Weg zum Geldsparen zu eröffnen. Dies zeigt sich auch in den starken und lukrativen Partnerschaften.“

Das Startup ist seit 2017 operativ tätig, hatte im Mai 2018 eine Seed-Finanzierung des High-Tech Gründerfonds erhalten und erzielt mittlerweile monatlich sechsstellige Umsätze. Mit den Mitteln aus der Series-A-Runde wird remind.me sein Team ausbauen und seine technologische Plattform weiterentwickeln.

Simon Math, verantwortlicher Investmentmanager des HTGF: „Wir freuen uns, dass es das Team mit unserem Investment und unserer Unterstützung geschafft hat, das nächste Level zu erreichen und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit den neuen Partnern an Bord.“

 

Über die remind me GmbH

remind.me wurde 2017 von Daniel Engelbarts und Christian Lang in Berlin gegründet. Die B2C-Plattform bietet Nutzern die Möglichkeit, sich rechtzeitig an Verträge aller Art erinnern zu lassen und diese zu optimieren. Das remind.me-Team besteht aktuell aus 25 Personen und hat bereits erfolgreiche Kooperationen (u.a. mit Burda, RTL, Viessmann & der Fidorbank) geschlossen. Weitere Informationen erfahren Sie auf unserer Homepage: www.remind.me

Pressekontakt: remind me GmbH, Daniel Engelbarts, Novalisstr. 10, 10115 Berlin
Tel.: +49 (0) 30 922 792 93 – Mail: presse@remind.me

 

Über den High-Tech Gründerfonds

Der Seedinvestor High-Tech Gründerfonds (HTGF) finanziert Technologie-Startups mit Wachstumspotential. Mit einem Volumen von insgesamt  895,5 Mio. Euro verteilt auf drei Fonds sowie einem internationalen Partner-Netzwerk hat der HTGF seit 2005 bereits mehr als 540 Startups begleitet. Sein Team aus erfahrenen Investment Managern und Startup-Experten unterstützt die jungen Unternehmen mit Know-how, Entrepreneurial-Spirit und Leidenschaft. Der Fokus liegt auf High-Tech Gründungen aus den Branchen Software, Medien und Internet sowie Hardware, Automation, Healthcare, Chemie und Life Sciences. Über 2 Milliarden Euro Kapital investierten externe Investoren bislang in mehr als 1.400 Folgefinanzierungsrunden in das HTGF-Portfolio. Außerdem hat der Fonds Anteile an mehr als 100 Unternehmen erfolgreich verkauft.

Zu den Investoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, KfW Capital, die Fraunhofer-Gesellschaft sowie die Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, Bayer, Boehringer Ingelheim, B.Braun, Robert Bosch, BÜFA, CEWE, Deutsche Post DHL, Dräger, Drillisch AG, EVONIK, EWE AG, FOND OF, Haniel, Hettich, Knauf, Körber, LANXESS, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, PHOENIX CONTACT, Postbank, QIAGEN, RWE Generation SE, SAP, Schufa, Schwarz Gruppe, STIHL, Thüga, Vector Informatik, WACKER und Wilh. Werhahn KG.

Kontakt: Simon Math, High-Tech Gründerfonds Management GmbH, Standort Berlin,  Alte Leipziger Straße 4, 10117 Berlin

Tel.: +49 (0)30 4036648 00 - Mail: s.math@htgf.de

 

Über Berliner Volksbank Ventures

Mit der im September 2015 gegründeten Berliner Volksbank Ventures Unternehmensbeteiligungsgesellschaft mbH investiert die Berliner Volksbank eG - eine der größten regionalen Genossenschaftsbanken Deutschlands - in innovative Technologie-Startups in den Bereichen Finanzdienstleistung, Immobilienindustrie und KMUSoftware. Dadurch positioniert sich die Berliner Volksbank Ventures als Finanzinvestor in zukunftsrelevanten Themenfeldern und fördert ihr Portfolio durch ihre langjährige Branchenerfahrung und ihr starkes Netzwerk. www.volksbank-ventures.berlinhttp://www.volksbank-ventures.berlin

 

Über die IBB Beteiligungsgesellschaft

Die IBB Beteiligungsgesellschaft (www.ibb-bet.de) stellt innovativen Berliner Unternehmen Venture Capital zur Verfügung und hat sich am Standort Berlin als Marktführer im Bereich Early Stage Finanzierungen etabliert. Die Mittel werden vorrangig für die Entwicklung und Markteinführung innovativer Produkte oder Dienstleistungen sowie für Geschäftskonzepte der Kreativwirtschaft eingesetzt. Seit März 2015 befinden sich zwei von der IBB Beteiligungsgesellschaft verwaltete Fonds in der Investitionsphase, der VC Fonds Technologie Berlin II mit einem Fondsvolumen von 60 Mio. EUR und der VC Fonds Kreativwirtschaft Berlin II mit einem Fondsvolumen von 40 Mio. EUR. Beide VC Fonds sind finanziert durch Mittel der Investitionsbank Berlin (IBB) und des europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), verwaltet vom Land Berlin. Seit 1997 hat die IBB Beteiligungsgesellschaft über 200 Berliner Kreativ- und Technologieunternehmen in Konsortien mit Partnern ca. 1,43 Mrd. EUR zur Verfügung gestellt, wovon die IBB Beteiligungsgesellschaft 200 Mio. EUR als Lead-, Co-Lead oder Co-Investor investiert hat.

 

Kontakt

Clemens Kabel

IBB Beteiligungsgesellschaft

Bundesallee 210

10719 Berlin

 

Tel: +49 (0)30 2125 3201

Mail: venture@ibb-bet.de

 

 

25. Juni 2019 Tipps & Tools für eure nächste Venture Capital Finanzierung!

Ihr…

  • bereitet euch auf eine Finanzierungsrunde vor und möchtet euch einen Überblick über den Prozess verschaffen?
  • seid euch unsicher, welche Dokumente ihr für das Fundraising benötigt?
  • möchtet praxiserprobte Templates erhaschen?

Dann ist dieser Artikel die richtige Wahl!

Tl;dr: Die Downloads findet ihr am Ende dieses Artikels. 

Gründer, mit denen wir sprechen, berichten nicht selten von intransparenten Prozessen mit VC-Investoren. Oder aber sie befinden sich in der ersten Finanzierungsrunde und haben daher noch keine Erfahrungen bei der Suche nach geeigneten Investoren gesammelt. Dieser Beitrag soll euch dabei unterstützen, ein erstes Gefühl für den Ablauf der Gespräche bzw. des Deal Assessments zu erhalten und euch einen Überblick zu ermöglichen, welcher Input von euch erwartet wird. Und natürlich haben wir auch ein paar erprobte* Vorlagen und Tools für euch vorbereitet.

Unser Investment-Prozess im Überblick

Vereinfacht dargestellt lässt sich die Prüfung eines Investments bei uns in drei Phasen aufteilen**:

Schritt 1: Prescreening

Üblicherweise sprechen uns Gründer direkt (z.B. hier) oder über Intros von befreundeten Gründern, Co-Investoren bzw. anderen Partnern an. In beiden Fällen geben wir euch, nach einem ersten Blick auf das Pitch Deck (und ggf. eines Calls zur Klärung erster Fragen), in der Regel innerhalb weniger Tage ein erstes Feedback und laden euch bei Interesse kurzfristig zu einem Pitch vor unserem Investment Team ein.

Falls ihr euch fragt, welche Themen und Fragen in einem Pitch Deck beantwortet warden sollten, gibt es zum Beispiel eine Reihe nützlicher Blog-Beiträge (z.B. von Paua Ventures, PointNine oder TheStartup). Gleichzeitig haben wir euch im Downloadbereich eine Checkliste vorbereitet mit den wichtigsten Fragen, die ein Pitch Deck beantworten sollte.

 

Schritt 2 — Commercial Due Diligence (parallel grobe Definition der Dealstruktur)

Haben wir beim ersten Meeting einen positiven Eindruck von euch gewonnen, fordern wir erste tiefergehende Unterlagen an, z.B.

  • mehr Input zu ausgewählten Themen, die wir als missionskritisch erachten (z.B. Produkt, Markt, Wettbewerb, Tech und/oder IP-Situation)
  • eure Cap Table, die eure Gesellschafterstruktur und Investmenthistorie aufzeigt (falls vorhanden; wir haben euch hierfür ein Excel im Downloadbereich beigefügt),
  • Referenzen zu Kunden und Partnern (wenn sinnvoll), die uns einen tieferen Einblick in die Rationale und Zusammenarbeit eurer Geschäftsbeziehung bieten und
  • einen Finanzplan, der die Logik eures Geschäftsmodells in Zahlen abbildet (natürlich ohne die Erwartung, dass dieser zu 100% eintritt).

Für die Erstellung von Finanzplänen gibt es bereits eine Reihe von Templates (z.B. von Christoph Janz oder Senovo für SaaS Companies). Um euch ein besseres Gefühl zu geben, welche Fragen uns hier beschäftigen, haben wir euch die wichtigsten Punkte zusammengefasst (zu finden im Downloadbereich).

Sind wir nach einer Prüfung eures Inputs, Follow-up-Calls/-Terminen und eigenen Recherchen von einem Investment überzeugt, laden wir euch ein, vor unserem Investment Committee zu präsentieren. Das Committee besteht aus unseren beiden Geschäftsführern, einem Investment Director und dem Investment Manager und legt fest, unter welchen Voraussetzungen ein Investment verfolgt wird. Kommt es zu einer positiven Entscheidung, können wir den nächsten Schritt gehen und ein Term Sheet verhandeln**.

Schritt 3 — Confirmatory Due Diligence (parallel Aufsetzen und Verhandeln der Verträge)

Sind Co-Investoren gefunden und hat man sich zu den wichtigsten Konditionen geeinigt, biegen wir auf die Zielgerade ein und stellen euch eine DD-Checkliste zur Verfügung. Diese beinhaltet sämtliche Punkte, die bis zum Abschluss zu klären und prüfen sind. Diese wird zwar je nach Branche, Geschäftsmodell und Situation individuell etwas angepasst — im Downloadbereich findet ihr unsere Standard-Checkliste, die jeweils den Ausgangspunkt bildet.

Haben wir uns parallel auf die Konditionen geeinigt und sind die Verträge gedraftet (in frühen Phasen bieten wir auch gerne erste Drafts an, um Kosten zu sparen), steht dem Notartermin nun nichts mehr im Weg!

Bitte beachtet!

Selbstverständlich ist dieser Beitrag lediglich ein grober Abriss unseres Investment Prozess und hat daher keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Da jedes Unternehmen und jede Situation einzigartig ist und jeder Co-Investor seine eigenen Abläufe hat, hoffen wir euch damit dennoch einen ersten Überblick bieten zu können.

Habt ihr Fragen oder Anregungen? Dann meldet euch gerne bei mir via Mail (tobias.schimmelpfennig@ibb-bet.de) oder LinkedIn.

Wenn ihr mehr über unsere Investment-Philosophie bei der IBB Bet. erfahren möchtet, empfehle ich euch den jüngsten Beitrag meiner Kollegin Laura Möller!

Download Links 

 

* Natürlich können wir keine Rechtssicherheit der Dokumente garantieren. Dennoch haben sie sich bisher bewährt.

** Jedes Unternehmen, jede Situation und jede Branche hat seine eigenen Regeln. Daher dient dies lediglich der ersten Orientierung.

*** Da unsere VC Fonds aus staatlichen Mitteln gespeist sind, investieren wir nie stand-alone, sondern immer zusammen mit anderen Investoren (das kann wiederum als Lead- oder Co-Investor geschehen).

06. Juni 2019 emmy steht vor internationaler Expansion

Berlin, 06.06.2019. Das Berliner Mobilitätsunternehmen emmy hat sich seit seinem Start im Juni 2015 als Marktführer in Deutschland etabliert. Durch den Abschluss einer weiteren Finanzierungsrunde kann nun diese Marktführerschaft ausgebaut und ins europäische Ausland expandiert werden.

Bald 200.000 Kunden haben sich für den Service angemeldet und können somit die knapp 2.000 zur Verfügung stehenden Elektroroller in Berlin, Hamburg, Düsseldorf und München bereits nutzen – und machen das auch schon fleißig. In den Sommermonaten werden die Fahrzeuge im Schnitt häufiger als 10-mal pro Tag verwendet. Der Service ist bei seinen Kunden ein fester Bestandteil im Mobilitätsmix aus ÖPNV, Fahrrad und Carsharing und leistet so seinen Beitrag zu dem Ziel, den privaten PKW-Besitz in der Stadt unattraktiver zu machen und schlussendlich stark einzudämmen.

Diesem Ziel hat sich nun auch der Münchner Investor Green City AG angeschlossen. Zusammen mit den bestehenden Altinvestoren der Gesellschaft wird ein hoher einstelliger Millionenbetrag in das Unternehmen investiert. Mit diesem Kapital werden die Flotten in den bestehenden Städten deutlich ausgebaut. Außerdem werden noch in diesem Jahr rote emmy Roller in einer weiteren europäischen Metropole auf die Straße gehen. Auch die IBB Beteiligungsgesellschaft beteiligt sich erneut an der Finanzierungsrunde. „emmy ist der Pionier für elektrisches Rollersharing und hat sich inzwischen als echte Mobilitätsalternative in den Städten etabliert. Wir freuen uns zusammen mit dem Gründerteam die nächste Wachstumsstufe anzugehen“, sagt Philipp Roth, Investment Manager der IBB Beteiligungsgesellschaft.

 

Über emmy

emmy bietet stationsunabhängiges Elektroroller-Sharing an. Das Prinzip funktioniert ähnlich wie das bekannter Carsharing-Anbieter – allerdings ganz ohne Parkplatzsuche, CO2-Ausstoß oder Lärm. Lokalisierung und Anmietung erfolgen per App. Die Roller sind mit zwei Helmen in unterschiedlichen Größen und Einmalhygienehauben ausgestattet. Außerdem verfügen die Roller über Austauschakkus, den Aufladeprozess übernimmt emmy selbst. Lange Ladezeiten und die schlechte Ladeinfrastruktur sind somit für unsere Nutzer irrelevant. Die Abrechnung erfolgt minutengenau, in Kombination mit Guthabenpaketen kostet die Fahrminute ab 19 Cent. emmy bereichert mit dem Sharing-Angebot die urbane Mobilität um eine flexible Komponente und zaubert den Kunden dabei auf alltäglichen Fahrten ein Lächeln ins Gesicht.

 

Kontakt:

Lisa Breuer

Öffentlichkeitsarbeit

Lisa.Breuer@emmy-sharing.de

 

Über die IBB Beteiligungsgesellschaft

 

Die IBB Beteiligungsgesellschaft (www.ibb-bet.de) stellt innovativen Berliner Unternehmen Venture Capital zur Verfügung und hat sich am Standort Berlin als Marktführer im Bereich Early Stage Finanzierungen etabliert. Die Mittel werden vorrangig für die Entwicklung und Markteinführung innovativer Produkte oder Dienstleistungen sowie für Geschäftskonzepte der Kreativwirtschaft eingesetzt. Seit März 2015 befinden sich zwei von der IBB Beteiligungsgesellschaft verwaltete Fonds in der Investitionsphase, der VC Fonds Technologie Berlin II mit einem Fondsvolumen von 60 Mio. EUR und der VC Fonds Kreativwirtschaft Berlin II mit einem Fondsvolumen von 40 Mio. EUR. Beide VC Fonds sind finanziert durch Mittel der Investitionsbank Berlin (IBB) und des europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), verwaltet vom Land Berlin. Seit 1997 hat die IBB Beteiligungsgesellschaft über 200 Berliner Kreativ- und Technologieunternehmen in Konsortien mit Partnern ca. 1,43 Mrd. EUR zur Verfügung gestellt, wovon die IBB Beteiligungsgesellschaft 200 Mio. EUR als Lead-, Co-Lead oder Co-Investor investiert hat.

 

Kontakt

Philipp Roth

IBB Beteiligungsgesellschaft

Bundesallee 210

10719 Berlin

 

Tel: +49 (0)30 2125 3201

Mail: venture@ibb-bet.de

 

Bildquelle: Christoph Spranger

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