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29. Jul 2020

Coronahilfen für Start-ups - es geht los!

Säule 2 steht in den Startlöchern!

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29. Juli 2020 Coronahilfen für Start-ups - es geht los!

Coronahilfen für Start-ups - es geht los: Säule 2 steht in den Startlöchern!
Unterstützung für Start-ups durch die IBB Beteiligungsgesellschaft

Mit großer Entschlossenheit sind Bund und Länder aktiv und kämpfen mit einer Fülle von Maßnahmen gegen die Krise und ihre Auswirkungen. In der Säule 1 können private VC-Fonds eine Akkreditierung bei KfW Capital beantragen (Corona Matching Fazilität) und Start-ups mit öffentlichen und privaten Mitteln finanzieren, um ihnen zu helfen, die Krise erfolgreich zu überwinden. Start-ups, die hierzu keinen Zugang haben, sollen über die „Coronahilfen für Start-ups“ (Säule 2) die Möglichkeit erhalten, notwendige Finanzierungen zu realisieren.

Die „Coronahilfen für Start-ups“ (Säule 2) ist eine gemeinsame Initiative von Bund, KfW und den Landesförderinstituten. Die Investitionsbank Berlin legt – unterstützt durch das Land Berlin – in diesem Rahmen ein umfangreiches Maßnahmenpaket auf:

Einbindung privater Wagniskapitalgeber (Business Angels, Family Offices, Wagniskapitalgeber)
Start-ups mit Bestandsinvestoren, die keinen Zugang zur Säule 1 haben und Start-ups ohne bestehende Investoren können Coronahilfen für Start-ups direkt bei privaten Wagniskapitalanbietern beantragen, sofern diese bei der Investitionsbank Berlin als Intermediär der Säule 2 akkreditiert wurden. Nähere Informationen erhalten Sie hier: Akkreditierung bei der Investitionsbank Berlin .

IBB Beteiligungsgesellschaft
Start-ups mit Bestandsinvestoren, die weder Zugang zur Säule 1 haben noch über eine Akkreditierung bei der Investitionsbank Berlin verfügen, können sich direkt an die IBB Beteiligungsgesellschaft wenden. Auch Start-ups ohne Bestandsinvestoren können sich an die IBB Beteiligungsgesellschaft wenden, sofern geplante Finanzierungsrunden aufgrund der Corona-Krise ausgefallen sind oder nicht im geplanten Umfang realisiert werden konnten. Anfragen bitte ausschließlich online:

Online-Anfrage


Die wesentlichen Eckdaten für ein Engagement der IBB Beteiligungsgesellschaft gestalten sich wie folgt:

Für wen?

Start-ups ohne Zugang zur Säule 1, die negativ von der Corona-Krise betroffen sind – insb. solche, deren Finanzierungsrunden aufgrund der Corona-Krise ausgefallen sind oder nicht im geplanten Umfang realisiert werden können. Näheres s.u.

Welchen Betrag?

200.000 bis max. 800.000 €, bereits gewährte Kleinbeihilfen sind ggf. anzurechnen.

Welche Finanzierungsart?

Wandeldarlehen, stille Beteiligungen mit Wandeloption oder offene Beteiligungen zu marktüblichen Konditionen. Die Einbindung zusätzlicher privater Mittel im Rahmen der Finanzierungen wird angestrebt.

Zeitrahmen

Finanzierungsvereinbarungen müssen spätestens am 30.12.2020 abgeschlossen werden. Auszahlung ist bis zum 30.09.2021 möglich.

Durch wen?

Durch die von uns verwalteten VC Fonds Technologie Berlin GmbH (VCFT) und VC Fonds Kreativwirtschaft Berlin GmbH (VCFK).

 

Wo?

Anfragen ausschließlich online hier:https://ibb_bet.typeform.com/to/RsK947

 

 

Online-Anfrage

 
Ziel des Programmes ist die Sicherstellung der Finanzierung von innovativen Berliner Start-ups mit einem zukunftsfähigen Geschäftsmodell, die durch die Corona-Krise in Schwierigkeiten geraten sind. Die Finanzmittel dienen der Stärkung der Eigenkapitalbasis der Start-ups. Die öffentlichen Mittel partizipieren wie private Mittel an Risiken und Chancen der Beteiligung.

Ein Rechtsanspruch auf die Gewährung einer Beteiligung besteht nicht. Ein Investmentausschuss entscheidet nach pflichtgemäßem Ermessen im Rahmen der verfügbaren Programmmittel.

Wer wird unterstützt?

Für das Programm kommen nur Unternehmen in Betracht, die folgende Kriterien erfüllen:

  • es handelt sich um ein Start-up mit einem innovativen und zukunftsfähigen Geschäftsmodell,
  • das Start-up ist negativ von der Corona-Krise betroffen (z.B. Umsatzrückgang, gescheiterte Finanzierung, verzögerte Produktentwicklung),
  • es handelt sich um ein Technologieunternehmen oder Unternehmen der Kreativwirtschaft,
  • das Start-up hat seinen Sitz oder eine Betriebsstätte in Berlin (spätestens seit dem 11.03.2020); liegt der Hauptsitz nicht in Berlin, muss der Hauptsitz innerhalb der EU liegen; die Mehrzahl der Mitarbeiter des Unternehmens muss in Berlin tätig sein,
  • es handelt sich um ein kleines oder mittleres Unternehmen (KMU),
  • das Start-up hat die Rechtsform einer Kapitalgesellschaft oder eine andere geeignete Rechtsform,
  • erhält das Start-up erstmalig eine Finanzierung durch die VCFT oder VCFK sollten die Gründer vor Durchführung der Finanzierung i.d.R. die Mehrheit der Gesellschaftsanteile halten,
  • es handelt sich um ein Start-up mit Gewinnerzielungsabsicht,
  • das Start-up verfügt über ein hohes Wachstums- und Wertsteigerungspotenzial,
  • die mit der Umsetzung des Geschäftsplanes des Unternehmens verbundenen Risiken stehen in einem angemessenen Verhältnis zum Wertsteigerungs- und Wachstumspotenzial,
  • es besteht eine realistische Exitperspektive für das Start-up, welche einen späteren Verkauf der Beteiligung ermöglicht.

Schwerpunkt ist die Durchführung von Finanzierungsrunden, die aufgrund der Corona-Krise ausgefallen sind bzw. nicht im erforderlichen/geplanten Umfang realisiert werden konnten/können.

Wer wird nicht unterstützt?

Grundsätzlich ist eine Finanzierung von Unternehmen ausgeschlossen, welche eines der folgenden Kriterien erfüllen:

  • das Unternehmen wurde vor dem 01.01.2013 gegründet oder Gründung und Aufnahme des Geschäftsbetriebs erfolgte am oder nach dem 11.03.2020,
  • es handelt sich per 31.12.2019 um ein Unternehmen in Schwierigkeiten gemäß der verbindlichen EU-Definition (Ausnahmeregelungen für Kleinst- und Kleinunternehmen sind geplant),
  • es handelt sich um ein Unternehmen, welches zum Zeitpunkt des Eingehens der Beteiligung an einem geregelten Markt börsennotiert ist,
  • es besteht Zugriff auf Säule 1 - die Corona-Matching-Fazilität (CMF) - über eine beteiligte Venture Capital Gesellschaft,
  • eine erstmalige Beteiligung an dem Unternehmen durch die VCFT oder VCFK würde gegen die für integrierte Unternehmensbeteiligungsgesellschaften geltenden Anlagebeschränkungen des UBGG verstoßen1,
  • es handelt sich um ein Unternehmen aus den Sektoren der Ausschlussliste der KfW bzw. das Unternehmen verstößt gegen die Leitlinien dieser Ausschlussliste (Link)

Was ist zu beachten?

Die Programmmittel werden dem Start-up bilanzstärkend als Eigenkapital oder eigenkapital- ähnliche Finanzierung zur Verfügung gestellt und können für Investitionen und laufende Kosten des Betriebes, wie Miete, Gehälter (einschließlich marktüblicher Unternehmer-Gehälter) und Warenlager (Betriebsmittel), verwendet werden.

Eine Finanzierung von Entnahmen und Auszahlungen an Gesellschafter, Umschuldungen bestehender Darlehen und bereits abgeschlossener und durchfinanzierter Vorhaben und Begründung, Durchführung, Teilnahme oder Unterstützung strafbarer Handlungen sind ausgeschlossen.

Die Gesamtsumme der einer Unternehmensgruppe im Rahmen der Bundesregelung 2020 gewährten Kleinbeihilfen darf den Höchstbetrag von 800.000 EUR nicht übersteigen. Vor Gewährung der Beihilfe hat das betreffende Unternehmen uns schriftlich in Papierform, in elektronischer Form oder in Textform jede Kleinbeihilfe nach dieser Regelung anzugeben, die es bislang erhalten hat, sodass sichergestellt ist, dass der genannte Höchstbetrag nicht überschritten wird.

Mit diesem Maßnahmenpaket wollen wir eine wirkungsvolle Unterstützung für das Berliner Start-up-Ökosystem leisten. Für eine reibungslose Bearbeitung der Anfragen bitten wir um Registrierung auf unserem Online-Portal:

Online-Anfrage

 

Bildnachweis: pixelfit

1S. hierzu § 4 UBGG. Das UBGG schreibt u. a. vor, dass mindestens ein Geschäftsführer (unmittelbar oder mittelbar) über mindestens 10 % der Stimmrechte an der Gesellschaft verfügt (§ 4 Abs. 4 UBGG). Altgesellschafter werden daher ggf. durch Übertragung von Geschäftsanteilen oder Abschluss von Stimmbindungsvereinbarungen oder ähnlichem sicherstellen, dass mindestens ein Geschäftsführer der Gesellschaft (unmittelbar oder mittelbar) über 10 % der Stimmrechte an der Gesellschaft verfügt, solange die VC Fonds Gesellschafter der Gesellschaft ist.

21. Juli 2020 Wie Startups in der Krise helfen!

 

<Dieser Beitrag erschien ursprünglich auf unserem Medium-Blog: Link >

Berlin, sowohl als Stadt als auch Lebensstil, erfreut sich ungebrochenem Zulauf. Besonders unser Startup-Ökosystem hat sich in den letzten Jahren zu einem international relevanten Hub entwickelt. Als Venture Capital Investor der frühen Stunden haben wir diese Entwicklung hautnah mitverfolgt und möchten in diesem Format unsere Erfahrungen und die Erfahrungen unserer Partner mit euch teilen. Und damit herzlich willkommen zu “Tales of Berlin”.

Den Lockdown haben wir hinter uns gelassen, die Corona-Krise wird uns aber noch lange beschäftigen. Dabei bieten viele Startups ihrerseits schon Lösungen und Unterstützung zur Überwindung und Bewältigung der aktuellen Probleme an. Einen kleinen Ausschnitt dieser Aktivitäten wollen wir gerne aufzeigen, los geht’s!

Kostenlose Unterstützung in besonderen Lebenslagen von Selfapy

Wir alle leben gegenwärtig in einem täglichen Ausnahmezustand. Berufliche und private Unsicherheiten, fehlende soziale Kontakte und ein Mangel an täglicher Routine können für einige von uns zu viel werden. Unser Portfoliounternehmen Selfapy, eine Plattform für psychologische Kurse über Depression, Angst und Stress, hat einen kostenlosen Kurs entwickelt, der therapeutische Lösungen für Probleme im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie anbietet. Zusammen mit der Internationalen Psychoanalytischen Universität (IPU) in Berlin und dem Universitätsspital Basel haben sie einen Kurs aufgestellt, der sich an all jene richtet, die in der gegenwärtigen schwierigen Situation kurzfristig psychologische Unterstützung suchen.

Das Programm besteht aus psychoedukativen Texten und Videos, die dem Benutzer allgemeine Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus vermitteln. Durch interaktive Übungen erlernen Anwender Techniken, die helfen, negatives Denken loszuwerden und mit Gefühlen wie Einsamkeit umzugehen. Bei Bedarf erhalten sie individuelle Unterstützung durch einen der Psychologen von Selfapy.

Für weitere Informationen: www.selfapy.de/corona/

Lernen in Quarantäne mit Sofatutor

Bereits im Januar 2018 hatten alle Schulen in Bremen Zugang zur Plattform unseres Portfoliounternehmens sofatutor. Die Lernplattform wird von den Schülern zu Hause zum Lernen genutzt. Aber auch im Klassenzimmer wurden Lernvideos, Übungen und Arbeitsblätter von den Lehrern genutzt. Als also die Schulen im ganzen Land geschlossen werden mussten, war dem Team von sofatutor schnell klar, dass sie einen wichtigen Beitrag zum Übergang in den Heimunterricht leisten können.

Da alle Lernvideos, interaktiven Übungen und Arbeitsblätter auf der sofatutor-Plattform auf den aktuellen Rahmenlehrplänen der deutschen Bundesländer basieren, können die Schülerinnen und Schüler den Lernstoff unter Anleitung ihrer Lehrerinnen und Lehrer oder mit Hilfe des Lernmanagementsystems von zu Hause aus bearbeiten und Inhalte selbständig wiederholen. Wir sind sehr stolz, dass sich innerhalb von 2 Wochen über 5000 Schulen angemeldet haben und über eine Million Schülerinnen und Schüler Zugang zur sofatutor-Plattform erhalten haben. Sofatutor konnte sogar die Schule der deutschen Botschaft in Teheran, Iran, sowie eine Gruppe von Schülern, die eine Klassenreise nach Südtirol unternahmen und nun zu Hause isoliert sind, mit sofatutor versorgen.

Für weitere Informationen: www.sofatutor.com

Kostenloses Sprachenlernen für Studenten mit Babbel

Um Langeweile und Sorgen zu vertreiben und sich weniger abgeschirmt zu fühlen, eröffnet das Erlernen einer Sprache neue Welten und macht uns Teil einer größeren Gemeinschaft. Nur weil man zu Hause bleiben muss, heißt das nicht, dass man sich nicht entwickeln und lernen kann. Und seien wir ehrlich: Nach der fünften Wiederholung wird selbst die absolute Lieblingssendung langweilig. Unser Portfoliounternehmen Babbel bietet eine App zum Sprachenlernen an. Gerade Apps sind ein guter Weg, um schnell Erfolge beim Erlernen einer Sprache zu erzielen, und Babbel ist hierfür die weltweit erfolgreichste App. Das Online-Angebot der Plattform ist immens und es ist nun möglich, mit Babbel 14 Sprachen zu lernen. Die Lerninhalte sind auf die Muttersprache zugeschnitten und die App ist für alle Lerntypen geeignet. Während Schulen und Universitäten geschlossen waren, gewährte das Babbel-Team den Studierenden einen Gratismonat, um eine Sprache zu lernen oder zu verbessern, und Zehntausende in verschiedenen Ländern meldeten sich an.

Für weitere Informationen: www.babbel.com

Leih-Tablets von Media4Care gegen Einsamkeit Pflegebedürftiger

Während der Coronakrise sind pflegebedürftige Senioren besonders von dem eingeschränkten Kontakt zu Familie und Freunden und der mangelnden Abwechslung im Alltag betroffen. Unser Portfoliounternehmen Media4Care hat ein Tablet entwickelt, um die Lebensqualität von pflegebedürftigen Senioren, z.B. von Senioren, die an Demenz leiden, zu verbessern. Ihr Produkt wurde während der Krise besonders nützlich:

Die Möglichkeit, per Videoanruf Gespräche miteinander zu führen, Bilder von Angehörigen anzuschauen oder einfach ab und zu eine kurze Textnachricht zu versenden — jede Form des digitalen Kontakts zeigt, dass Menschen aneinander denken und einander zuhören. Das Media4Care-Tablet ist besonders barrierefrei gestaltet und verfügt über eine leicht zugängliche Messaging- und Videoanrufsfunktion. Verwandte können so über das Familienportal problemlos mit ihren Eltern und Großeltern in Kontakt bleiben. 

Trotz Kontaktsperren oder Besuchsverbot findet ein reger Austausch mit den Angehörigen statt, und gerade in Momenten, in denen körperliche Nähe nicht mehr möglich ist, ist es umso wichtiger, aneinander zu denken, miteinander zu sprechen und sich zumindest in digitaler Form zu treffen. Kürzlich gab Media4Care zudem bekannt, gemeinsam mit Lenovo der Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg Tablets für Senioren mit und ohne Demenz, ob zu Hause oder in Pflegeeinrichtungen, leihweise zur Verfügung stellen, um die Tablets zu denen zu bringen, die sie brauchen.

Für weitere Informationen: lp.media4care.de/corona-hilfsaktion/

Wir haben uns sehr gefreut, dass so viele in unserem Startup-Ökosystem proaktiv an der Überwindung dieser beispiellosen Krisensituation beteiligt waren und auch weiterhin aktiv teilnehmen. Die Krise hat sich sowohl als eine Gelegenheit erwiesen etwas zurückzugeben als auch als eine Gelegenheit, zu wachsen und sich weiterzuentwickeln — wir hoffen, dass wir dies zusammen mit unseren Partnerunternehmen auch weiterhin tun können!

 

 

19. Mai 2020 FemCare-Startup The Female Company schließt Finanzierungsrunde ab

  • Umsatzwachstum und Abschluss Finanzierungsrunde trotz Corona 
  • Mehr Aufklärung und neue Produkte für neue Kundengruppen
  • „Transparenz über Inhaltsstoffe von Periodenprodukten“ - Sieger bei ÖKO-Test
  • Enttabuisierung: Vom „Buch gegen Steuerdiskriminierung“ bis zur UN

Berlin, 19. Mai 2020 - Das deutsche FemCare-Startup The Female Company (TFC) erhält frisches Kapital für die nächste Wachstumsphase. In den kommenden Monaten stehen besonders der Ausbau von Tech & Data und die Erweiterung des Produktportfolios im Fokus. Neben dem Wagniskapitalgeber Acton Capital aus München und der IBB Beteiligungsgesellschaft aus Berlin, beteiligte sich auch Bestandsinvestor BurdaPrincipal Investments, der internationale Wachstumskapitalarm von Hubert Burda Media an der neuen Finanzierungsrunde.

Umsatzwachstum und Abschluss Finanzierungsrunde trotz Corona

Als Hersteller systemrelevanter Produkte konnte The Female Company trotz Coronakrise das monatliche Umsatzwachstum auch im ersten Quartal 2020 im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigern. „Im Rahmen der neuen Runde haben wir uns zusätzlich zu BPI starke Partner für The Female Company an Bord geholt, um Produkte rund um bisher tabuisierte Bereiche des weiblichen Körpers neu zu definieren“, so Mitgründerin Ann-Sophie Claus. Ein großer Teil des neuen Kapitals soll für den Ausbau des Produktportfolios und die weitere Verbesserung des Abo-Modells eingesetzt werden. Dafür wird in den kommenden Monaten auch das Team am neuen Standort Berlin vergrößert.

Mehr Aufklärung und neue Produkte für neue Kundengruppen

The Female Company, 2018 gegründet von Ann-Sophie Claus und Sinja Stadelmaier, ist ein FemCare Startup, das unter anderem Bio-Periodenprodukte erstmalig im Abo-Modell anbietet und über ihr Magazin Frauengesundheit thematisiert. „Wir wollen schambehaftete Themen rund um den weiblichen Körper enttabuisieren. Über unsere Plattform bieten wir neben Aufklärung zudem endlich Transparenz über die Inhaltsstoffe von Periodenprodukten.“

Mittlerweile erstreckt sich das Produktportfolio neben Tampons auch auf Slipeinlagen, Binden aus Bio-Baumwolle, die Menstruationstasse und einen Slip aus Bio-Baumwolle. Die Bio-Periodenprodukte sind seit 2019 in den führenden Drogeriemärkten dm-drogerie markt und BUDNI gelistet. Um Kundinnen, die aufgrund ihrer Schwangerschaft das Abo pausieren, den Einstieg zu erleichtern, erweiterte das Unternehmen das Portfolio vor wenigen Tagen um Wochenbettprodukte.

Endlich Transparenz über Inhaltsstoffe von Periodenprodukten“ - Sieger ÖKO-Test

Unter www.thefemalecompany.com können Kundinnen mittlerweile aus einem wachsenden Portfolio an FemCare-Produkten wählen. So etablierte The Female Company im vorletzten Jahr als erster Anbieter erfolgreich ein Perioden-Abo im deutschen Markt. Den Nutzerinnen werden Bio-Tampons, -Slipeinlagen und -Binden im individuellen Abo bequem und per Briefversand direkt nach Hause geliefert. Die Bio-Baumwolle ist zertifiziert und wird ohne Chemikalien und Pestizide angebaut. Erst im März 2020 wurde The Female Company für ihre Bio-Tampon-Linie von Öko-Test mit der Note „sehr gut“ ausgezeichnet.

Gegründet in Stuttgart, zog The Female Company Ende 2019 mit dem Hauptsitz nach Berlin, um hier das internationale Netzwerk und das Team um die mittlerweile über 20 Mitarbeiter aus dem kreativen Pool der Hauptstadt weiter auszubauen.

Über The Female Company

The Female Company, 2018 gegründet von Ann-Sophie Claus und Sinja Stadelmaier, ist ein Unternehmen für FemCare Produkte, das u.a. Bio-Periodenprodukte erstmals in Deutschland im Abo-Model anbietet. Alle Produkte bestehen aus zertifizierter Bio-Baumwolle, die ohne Chemikalien und Pestizide angebaut wird. Ziel von The Female Company ist es, schambehaftete Themen rund um den weiblichen Körper zu enttabuisieren und die Aufmerksamkeit zu nutzen, um langfristig gegen „Periodenarmut“ vorzugehen (Details zur Initiative „Pads for Girls“). Aufmerksamkeit erregte das junge Unternehmen 2019 bereits rund um die Tamponsteuer. Mit dem „Tampon Book” trugen sie maßgeblich zur politischen Entscheidung der Steuersenkung von 19% auf 7% bei. Neben Einladungen in den deutschen Bundestag folgte auch eine Einladung der Vereinten Nationen als politische Sprecherinnen zur Frauenrechtskommission in New York.

Weiterer Informationen unter: www.thefemalecompany.com

Pressekontakt The Female Company:

Amelie Göckel
amelie@thefemalecompany.com
+49157 806 777 31

Über die IBB Beteiligungsgesellschaft:

Die IBB Beteiligungsgesellschaft (www.ibb-bet.de) stellt innovativen Berliner Unternehmen Venture Capital zur Verfügung und hat sich am Standort Berlin als Marktführer im Bereich Early Stage Finanzierungen etabliert. Die Mittel werden vorrangig für die Entwicklung und Markteinführung innovativer Produkte oder Dienstleistungen sowie für Geschäftskonzepte der Kreativwirtschaft eingesetzt. Seit März 2015 befinden sich zwei von der IBB Beteiligungsgesellschaft verwaltete Fonds in der Investitionsphase, der VC Fonds Technologie Berlin II mit einem Fondsvolumen von 60 Mio. EUR und der VC Fonds Kreativwirtschaft Berlin II mit einem Fondsvolumen von 40 Mio. EUR. Beide VC Fonds sind finanziert durch Mittel der Investitionsbank Berlin (IBB) und des europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), verwaltet vom Land Berlin. Seit 1997 hat die IBB Beteiligungsgesellschaft über 210 Berliner Kreativ- und Technologieunternehmen in Konsortien mit Partnern ca. 1,52 Mrd. EUR zur Verfügung gestellt, wovon die IBB Beteiligungsgesellschaft 217 Mio. EUR als Lead-, Co-Lead oder Co-Investor investiert hat.

Kontakt:

Anvita Mudkani
IBB Beteiligungsgesellschaft
Bundesallee 210
10719 Berlin

Tel: +49 (0) 30 2125 3201
Mail: venture@ibb-bet.de
www.ibb-bet.de

22. April 2020 CAYA erhält siebenstellige Seed-Finanzierung

  • Müller Medien und IBB Beteiligungsgesellschaft investieren in CAYA.
  • Bestandsinvestoren investieren im Rahmen der Seed-Runde weiteres Kapital- angeführt von DC&F Capital Partners.
  • Mit den Mitteln aus der Finanzierungsrunde will CAYA Unternehmen helfen, die Herausforderungen von Home-Office und Remote Work zu meistern.

Berlin, 22.04.2020 – CAYA (www.getcaya.com), der Postdigitalisierer aus Berlin, hat eine Finanzierungsrunde im 7-stelligen Bereich erfolgreich abgeschlossen. Der Investorenkreis wird um Müller Medien und die IBB Beteiligungsgesellschaft (über ihren VC Fonds Technologie Berlin) erweitert. Auch die Bestandsinvestoren um DC&F Capital Partners sowie HV Holtzbrinck Ventures und Dutch Founders Fund haben erneut investiert.  

Das Angebot von CAYA umfasst die Digitalisierung der täglichen Briefpost für kleine und mittlere Unternehmen sowie Privatpersonen. CAYA leitet dafür die gesamte Post zu einem seiner zertifizierten, in Deutschland betriebenen Scancenter um und digitalisiert sie mithilfe eines hochautomatisierten Verfahrens. Die digitalen Scans werden anschließend, ähnlich wie in einem E-Mail-Posteingang, auf der CAYA-Plattform bereitgestellt. Auch das Bezahlen eingegangener Rechnungen ist direkt aus der Plattform möglich. Heute nutzen über 9.000 Kunden den Postdigitalisierer, der von Alexander Schneekloth (zuvor Kreditech, Movinga), Phillipp Rechberg (Salonmeister, Treatwell) und Louis Pfitzner (Salonmeister, Treatwell) geleitet wird.

Insbesondere in einer Ausnahmesituation, wie sie die Corona-Krise darstellt, ist es von größter Wichtigkeit, dass die Zustellung von Geschäftspost fristgerecht erfolgt. Dies bestätigt auch Gründer und Geschäftsführer Alexander Schneekloth: “In vielen Unternehmen ist die fristgerechte Bearbeitung der täglichen Eingangspost derzeit nicht gewährleistet, denn viele Unternehmen arbeiten mittlerweile komplett vom Home-Office. Um dem entgegenzuwirken, bieten wir mit CAYA kleinen und mittleren Unternehmen die Möglichkeit, die täglich eingehende Briefpost im Home-Office digital zu empfangen. Wir freuen uns sehr über die Finanzierungsrunde, welche uns die Möglichkeit gibt, jetzt noch mehr Unternehmen zu helfen.”

Michael Oschmann, CEO von Müller Medien: „Das Angebot von CAYA trifft den Zeitgeist: Digitalisierung, Komfort und Effizienz. Die Digitalisierung und Automatisierung von gedruckter Post, die bisher Großunternehmen und Konzernen vorbehalten war, steht nun auch Privatpersonen, Freelancern sowie kleinen und mittleren Unternehmen zur Verfügung. Das Wachstum in 2019 zeigt das große Potenzial von CAYA. Wir glauben, dass Corona eher ein Katalysator sein wird, der Remote Work nachhaltig in Unternehmen etablieren wird und wir zusammen mit der Mannschaft bei und um CAYA an Erfolge aus früheren gemeinsamen Projekten anknüpfen können. Der Markt für Postdigitalisierung wird dadurch nochmal einen Schub erfahren und CAYA eine gute Ergänzung zu den erfolgreichen Serviceunternehmen der Unternehmensfamilie Müller-Medien.”

Tobias Schimmelpfennig, Investment Manager der IBB Beteiligungsgesellschaft: “Mit seiner innovativen Komplettlösung hat CAYA den Prozess der Postbearbeitung für kleine und mittelständische Unternehmen bahnbrechend verändert. Viele kleine und mittelständische Unternehmen in Deutschland bearbeiten Ihre Post immer noch auf die altmodische Art und Weise, die CAYA auf einfache Art ablösen kann. Wir sind sehr beeindruckt davon, was Alex, Louis und Phillipp und das CAYA-Team seit ihrem Start 2017 geschafft haben. Wir sind davon überzeugt, dass CAYA mit dem Rückenwind der aktuellen Situation rund um Corona weiter sehr stark im Segment der kleinen und mittelständischen Unternehmen wachsen kann.”

 

Über CAYA

2017 in Berlin gegründet, ist CAYA (www.getcaya.com) mit über 9.000 Kunden der führende Postdigitalisierer in Deutschland. CAYAs Geschäftskunden, vom Kleinunternehmen über Kanzleien und Agenturen bis hin zum Mittelständler, können die digitalisierten Dokumente via App oder Website in einem Online-Posteingang einsehen und verwalten. CAYA wird geleitet von Alexander Schneekloth, Phillipp Rechberg und Louis Pfitzner.  

Über Müller Medien

Müller Medien (www.mueller-medien.com) bildet zusammen mit einem Netzwerk aus starken Partnern eine zukunftsorientierte Unternehmensfamilie der Medien- und Digitalbranche. Neben dem traditionellen Verzeichnisgeschäft mit Print- und Digitalversionen zählen dazu Radio- und Fernsehstationen, Buch- und Wochenzeitungsverlage. Im Geschäftsbereich New Business realisiert Müller Medien zusammen mit seinen Partnern neue Geschäftsmodelle.

Über DC&F Capital Partners

DC&F Capital Partners ist eine Venture Capital Struktur, die insbesondere Mittelständlern und Family Offices einen professionellen, maßgeschneiderten und effizienten Zugang zu Startups ermöglicht.  DC&F investiert sektor- und phasenagnostisch in vielversprechende Startups und unterstützt diese aktiv in Definition und Umsetzung ihrer jeweiligen Wachstumsstrategie, unternehmerisch und mit internationalem Netzwerk. 

Über die IBB Beteiligungsgesellschaft:

Die IBB Beteiligungsgesellschaft (www.ibb-bet.de) stellt innovativen Berliner Unternehmen Venture Capital zur Verfügung und hat sich am Standort Berlin als Marktführer im Bereich Early Stage Finanzierungen etabliert. Die Mittel werden vorrangig für die Entwicklung und Markteinführung innovativer Produkte oder Dienstleistungen sowie für Geschäftskonzepte der Kreativwirtschaft eingesetzt. Seit März 2015 befinden sich zwei von der IBB Beteiligungsgesellschaft verwaltete Fonds in der Investitionsphase, der VC Fonds Technologie Berlin II mit einem Fondsvolumen von 60 Mio. EUR und der VC Fonds Kreativwirtschaft Berlin II mit einem Fondsvolumen von 40 Mio. EUR. Beide VC Fonds sind finanziert durch Mittel der Investitionsbank Berlin (IBB) und des europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), verwaltet vom Land Berlin. Seit 1997 hat die IBB Beteiligungsgesellschaft über 210 Berliner Kreativ- und Technologieunternehmen in Konsortien mit Partnern ca. 1,52 Mrd. EUR zur Verfügung gestellt, wovon die IBB Beteiligungsgesellschaft 217 Mio. EUR als Lead-, Co-Lead oder Co-Investor investiert hat.

 

Kontakt:

Tobias Schimmelpfennig
IBB Beteiligungsgesellschaft
Bundesallee 210
10719 Berlin

Tel: +49 (0) 30 2125 3201
Mail: venture@ibb-bet.de
www.ibb-bet.de

25. Februar 2020 store2be gewinnt Signa Innovation als Neu-Investor

Berlin, 25.02.2020 – Das Berliner PropTech Startup store2be hat eine weitere Finanzierungsrunde abgeschlossen und erhält neues Wachstumskapital in siebenstelliger Höhe. Neben den Alt-Investoren Project A Ventures, Hevella Capital und der IBB Beteiligungsgesellschaft (über ihren VC Fonds Kreativwirtschaft Berlin) konnte store2be einen bedeutenden Neu-Investor mit an Bord holen: SIGNA Innovations.  Als aktiver Investor in der PropTech-Szene glaubt SIGNA Innovations an den Ansatz von store2be, Flächen in Innenstadtlagen zukünftig flexibler und vielseitiger zu nutzen.

Mit dem frischen Kapital wird store2be den Ausbau der Buchungsplattform store2be.com für Promotion-, Pop-Up- und Aktionsflächen für Live Marketing Kampagnen vorantreiben. Zudem wird sich store2be neben der Erweiterung der eigenen Software-Lösung store2be Space Manager zur Verwaltung und Vermarktung von Retail-Flächen ebenfalls auf weitere Technologie-Partnerschaften zur Messung des Kampagnenerfolgs fokussieren. Mit store2be Event Analytics bietet die Firma eine WiFi-Analytics-Lösung, um Erfolgskennzahlen von Offline-Kampagnen zu erheben.

Emil Kabisch, Gründer store2be:

Mit dieser Finanzierungsrunde möchten wir weitere Potenziale auf beiden Seiten unseres Marktes erschließen. Auf der einen Seite steht ein steigender Bedarf seitens der Marken, physische Customer Touchpoints zu errichten, messbare Kampagnen mit zunehmenden Reichweiten auszusteuern und damit nachhaltige Kundenerlebnisse in der realen Welt zu schaffen. Auf der anderen Seite sehen wir ungenutzte Flächenpotenziale in hochfrequentierten Lagen, deren Verwendung wir überdenken müssen. Mit store2be haben wir eine Plattform geschaffen, welche diese Potenziale miteinander vereint.”

Jürgen Fenk, Geschäftsführer SIGNA Innovations:

SIGNA Innovations investiert in Unternehmen, die eine klare Vision für die Zukunft des Immobiliensektors haben und diese auf Basis von eigens entwickelter Technologie zielstrebig verfolgen. Mit unserem Investment in store2be investieren wir in eine Plattform, die es Retailmarken ermöglicht, Handels- und Aktionsflächen temporär anzumieten und somit zielgruppenspezifische, physische Touchpoints zu schaffen. Das Potential von Innenstadtflächen hat das Team von store2be früh erkannt. Das Unternehmen hat uns mit seinen dedizierten Software-Lösungen sowohl für Flächeninhaber als auch für Marken und Agenturen überzeugt und wir freuen uns, store2be beim weiteren Wachstum zu unterstützen.”

Über store2be

Das Berliner Unternehmen store2be ist mit über 5.000 Locations der führende Vermarkter von Promotion-, Pop-up- und Aktionsflächen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Seit 2015 buchen

Agenturen und werbetreibende Unternehmen Flächen in Einkaufszentren, Flughäfen, Bahnhöfen, Einzelhändlern oder im öffentlichen Raum über store2be. Mit Event Analytics bietet store2be darüber hinaus eine WLAN-basierte Technologie zur Messung von Erfolgskennzahlen bei Live Marketing Aktionen an. Durch die Analyse von Reichweiten, Kundenkontakten, Interaktionen sowie Aufenthaltsdauern macht store2be Live Marketing somit erstmals messbar. Für Flächeninhaber hält store2be zudem eine Software-Lösung zur digitalen Verwaltung und Vermarktung von Aktions- und Promotionflächen parat. store2be kann von erfolgreich vermittelten Live Marketing Aktionsflächen an Agenturen und Marken wie Hendricks Gin, Milka und Pepsi berichten.

Über SIGNA

Die im Jahr 1999 gegründete SIGNA Gruppe ist eine privat geführte europäische Beteiligungs- und Industrieholding, die u.a. in den Bereichen Real Estate und Retail aktiv ist. SIGNA Real Estate gehört zu den wichtigsten Immobilieninvestoren in Europa und beschäftigt etwa 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an zehn Standorten in Österreich, Deutschland, Italien und der Schweiz. Der Gross Asset Value des Immobiliengruppe beträgt 20 Mrd. EUR und das Developmentvolumen beläuft sich auf über 12 Mrd. EUR. SIGNA Real Estate ist in fünf unabhängige Geschäftsbereiche unterteilt. Dazu gehören die SIGNA Development Selection, die SIGNA Luxury Hotels, die SIGNA US Selection sowie die SIGNA Prime Selection, die sich auf die Akquisition, Entwicklung und das langfristige Halten von Immobilien in besten Innenstadtlagen Europas konzentriert. Die SIGNA Innovations investiert in innovative Ideen, Plattformen und Geschäftsmodelle mit Real Estate Bezug und profitiert sowohl von Tech-Lösungen als auch von Nutzungs- und Servicemodellen, die nicht nur interessante Returns bieten, sondern SIGNA zum Innovationsführer machen. Mehr Infos unter www.signa.at.

Über die IBB Beteiligungsgesellschaft:

Die IBB Beteiligungsgesellschaft (www.ibb-bet.de) stellt innovativen Berliner Unternehmen Venture Capital zur Verfügung und hat sich am Standort Berlin als Marktführer im Bereich Early Stage Finanzierungen etabliert. Die Mittel werden vorrangig für die Entwicklung und Markteinführung innovativer Produkte oder Dienstleistungen sowie für Geschäftskonzepte der Kreativwirtschaft eingesetzt. Seit März 2015 befinden sich zwei von der IBB Beteiligungsgesellschaft verwaltete Fonds in der Investitionsphase, der VC Fonds Technologie Berlin II mit einem Fondsvolumen von 60 Mio. EUR und der VC Fonds Kreativwirtschaft Berlin II mit einem Fondsvolumen von 40 Mio. EUR. Beide VC Fonds sind finanziert durch Mittel der Investitionsbank Berlin (IBB) und des europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), verwaltet vom Land Berlin. Seit 1997 hat die IBB Beteiligungsgesellschaft über 210 Berliner Kreativ- und Technologieunternehmen in Konsortien mit Partnern ca. 1,52 Mrd. EUR zur Verfügung gestellt, wovon die IBB Beteiligungsgesellschaft 217 Mio. EUR als Lead-, Co-Lead oder Co-Investor investiert hat.

Kontakt:

Tobias Schimmelpfennig
IBB Beteiligungsgesellschaft
Bundesallee 210
10719 Berlin

Tel: +49 (0)30 2125 3201
Mail: venture@ibb-bet.de
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05. Februar 2020 KUGU erhält siebenstelliges Investment

  • Berliner Proptech Start-up erhält Unterstützung durch Wecken & Cie., IBB Beteiligungsgesellschaft, E.ON :agile und High Rise Ventures
  • Siebenstellige Summe fließt in die Weiterentwicklung der Plattform und den Aufbau von Vertrieb und Operations

Berlin, 5. Februar 2020 – Das Berliner Proptech Start-up KUGU rund um die Gründer Christopher von Gumppenberg und Leopold Kuttner ist mit dem Abschluss seiner Seed Investitionsrunde ins neue Jahr gestartet. Insgesamt haben die Leadinvestoren Wecken & Cie., die IBB Beteiligungsgesellschaft über ihren VC Fonds Technologie Berlin, E.ON :agile sowie Angelinvestoren um High Rise Ventures einen siebenstelligen Betrag investiert. Das frische Kapital wird für die Weiterentwicklung der Plattform sowie den Aufbau von Vertrieb und Operations verwendet.

KUGU wurde 2016 gegründet und bietet seinen Kunden Lösungen zur digitalen Immobilienbewirtschaftung. Mit der von KUGU entwickelten SaaS-Lösung können Immobilienunternehmen eigenständig Heiz- und Wasserkosten abrechnen und die Energieeffizienz in Gebäuden steigern - ohne dabei zusätzliche Kosten zu generieren. Der modulare Aufbau der KUGU-Plattform bietet Energieunternehmen zudem die Möglichkeit, ihr bestehendes Produktangebot optimal zu ergänzen, um der Immobilienwirtschaft mehr Dienstleistungen aus einer Hand anzubieten.

Vereinte Kräfte von starken Partnern

„Das Gründerteam hat uns früh von seiner Expertise und dem Geschäftsmodell überzeugt. Mit dem Ansatz, Submetering neu zu denken, trifft KUGU den Zahn der Zeit und ermöglicht es seinen Kunden, sowohl ihre Prozesse als auch Gebäude zu digitalisieren“, sagt Thilo Schmid von Wecken & Cie über die zukünftige Zusammenarbeit mit KUGU. Mit E.ON bekommt KUGU auch Unterstützung aus der Energiewirtschaft. Dr. Alexander Montebaur, CEO der E.DIS AG, einer Tochtergesellschaft von E.ON, freut sich dabei über eine bereits entstandene Kooperation mit KUGU: „Das Produktportfolio von KUGU ergänzt unsere bestehenden Angebote für die Wohnungswirtschaft. Nach der erfolgreichen Durchführung erster Pilotprojekte haben wir uns entschieden, gemeinsam mit KUGU neue Kundenlösungen anzubieten.“ Darüber hinaus wird die High Rise Ventures mit ihrer langjährigen Erfahrung sowohl in der Immobilienwirtschaft als auch in der Zusammenarbeit mit bekannten Proptech Start-ups KUGU den Weg in eine erfolgreiche Zukunft ebnen.

Gründer schauen optimistisch in die Zukunft

„Wir freuen uns, dass wir starke Partner von unserer Vision überzeugen konnten. Neben Marktzugang gewinnen wir große Expertise, die uns beim Aufbau und der Skalierung von KUGU helfen wird“, kommentieren die Gründer Christopher von Gumppenberg und Leopold Kuttner die erfolgreiche Seed-Runde. Die Zukunft von KUGU sehen die Gründer optimistisch: „Seit vielen Jahren dominieren wenige Submetering-Dienstleister den Markt. Die Immobilienwirtschaft leidet gleichzeitig unter schlechter Servicequalität sowie langsamen, manuellen und fehlerhaften Prozessen. Wir sehen durch unseren digitalen Ansatz gute Möglichkeiten den Immobilien- und Energiemarkt nachhaltig zu prägen.“

Über KUGU (www.kugu-home.com)

KUGU ist ein 2016 gegründetes Proptech Start-up aus Berlin, das der Wohnungs- und Energiewirtschaft einen digitalen Werkzeugkasten zum eigenständigen Abrechnen von Heizkosten zur Verfügung stellt. Das Unternehmen setzt dabei auf eine IoT/Software-as-a-Service Lösung und intelligente Algorithmen, mit denen die Heizkostenabrechnungsprozesse weitestgehend automatisiert und Energieeffizienz gesteigert werden kann. Durch die Bewohner-App erlaubt KUGU ein tagesaktuelles Tracking von Verbrauchsdaten und erhöht so die Transparenz und Akzeptanz der Heizkostenabrechnung.

Kontakt

Jannes Zwirner
KUGU Home GmbH
j.zwirner@kugu-home.com

Über Wecken & Cie.

Wecken & Cie. ist ein Venture Capital und Real-Estate Investor, der sich an schnell wachsenden, disruptiven Europäischen Technologieunternehmen im Bereich FinTech und PropTech sowie börsennotierten Immobilienunternehmen beteiligt. Seit 2007 hat Wecken & Cie., unter der Leitung des CEO Frank Hölzle, mehr als 40 Unternehmen finanziert und davon unter anderem Delivery Hero, Quentic und commercetools erfolgreich bis zum Exit begleitet. Wecken & Cie. wird unterstützt von Klaus Wecken, Seriengründer im Technologie- und Immobiliensektor, insbesondere ehemals Mitgründer und Vorstand der KHK Software, die er 1997 an die Sage-Gruppe verkauft hat.

E.ON :agile Accelerator GmbH

Accelerator und Seed-Investor von E.ON hat :agile es sich zur Aufgabe gemacht, innovative bis disruptive Geschäftsmodelle mit Energiebezug zu fördern und zum Wachstum zu verhelfen. Zusammen mit der Expertise und dem Netzwerk von E.ON unterstützt :agile europäische und israelische Startups dabei, ihre Ideen erfolgreich zu skalieren. Ziel ist es, die Unternehmen mit den E.ON-Einheiten zu vernetzen, um gemeinsame Piloten zu verwirklichen sowie neue digitalisierte und nachhaltige Kunden- und Geschäftslösungen anzubieten. Die Startups erhalten Zugang zur E.ON-Kundenbasis und zum -Netzgeschäft.

Über High Rise Ventures

High Rise Ventures ist ein Company Builder und Investor für PropTechs und wurde im Februar 2018 von Claudia Nagel gegründet. Das Unternehmen fokussiert sich auf Tech-Startups im B2B Bereich, die Mehrwerte für die Immobilienwirtschaft, insbesondere für Bestandsimmobilien anbieten. Mehr unter www.highrise.ventures.

Über die IBB Beteiligungsgesellschaft:

Die IBB Beteiligungsgesellschaft (www.ibb-bet.de) stellt innovativen Berliner Unternehmen Venture Capital zur Verfügung und hat sich am Standort Berlin als Marktführer im Bereich Early Stage Finanzierungen etabliert. Die Mittel werden vorrangig für die Entwicklung und Markteinführung innovativer Produkte oder Dienstleistungen sowie für Geschäftskonzepte der Kreativwirtschaft eingesetzt. Seit März 2015 befinden sich zwei von der IBB Beteiligungsgesellschaft verwaltete Fonds in der Investitionsphase, der VC Fonds Technologie Berlin II mit einem Fondsvolumen von 60 Mio. EUR und der VC Fonds Kreativwirtschaft Berlin II mit einem Fondsvolumen von 40 Mio. EUR. Beide VC Fonds sind finanziert durch Mittel der Investitionsbank Berlin (IBB) und des europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), verwaltet vom Land Berlin. Seit 1997 hat die IBB Beteiligungsgesellschaft über 210 Berliner Kreativ- und Technologieunternehmen in Konsortien mit Partnern ca. 1,52 Mrd. EUR zur Verfügung gestellt, wovon die IBB Beteiligungsgesellschaft 217 Mio. EUR als Lead-, Co-Lead oder Co-Investor investiert hat.

Kontakt:

Sabine Wolff
IBB Beteiligungsgesellschaft
Bundesallee 210
10719 Berlin

Tel: +49 (0)30 2125 3201
Mail: venture@ibb-bet.de
www.ibb-bet.de
 

31. Januar 2020 Selfapy erhält 6 Mio. € Investment

  • Selfapy ist Deutschlands führender Anbieter im Bereich Online-Therapie für psychische Belastungen und kooperiert bereits mit 16 Krankenkassen
  • SHS erwartet starke Impulse durch das neue Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) für Digital Health Unternehmen

Tübingen / Berlin, 31. Januar 2020 – Fünftes Investment des fünften SHS-Fonds: Im Rahmen einer Kapitalerhöhung hat sich der Tübinger Medizintechnik- und Life-Science-Investor SHS Gesellschaft für Beteiligungsmanagement am Berliner Digital-Health-Unternehmen Selfapy GmbH beteiligt. Neben SHS haben sich auch die bisherigen Selfapy-Investoren Think.Health Ventures, VC Fonds Kreativwirtschaft Berlin sowie der High-Tech Gründerfonds an der Finanzierungsrunde beteiligt, die ein Volumen von 6 Mio. € aufweist. Das zur Verfügung gestellte Kapital soll der nationalen und internationalen Expansion, der Produktweiterentwicklung sowie der weiteren klinischen Validierung der Online-Therapie-Plattform dienen.

Selfapy ist Deutschlands führender Anbieter von Online-Therapien für psychische Belastungen. Die auf der kognitiven Verhaltenstherapie basierenden Online-Therapiekurse können von Betroffenen anonym, flexibel und unter Begleitung von Psychologen absolviert werden. Selfapy richtet sich an Menschen mit Stresssymptomatiken, Depressionen, Angst- und Essstörungen und hat bereits tausende Patienten erfolgreich therapiert. Das Unternehmen schließt damit eine Versorgungslücke für psychisch belastete Patienten und gliedert sich optimal in das Gesundheitssystem ein. In Kürze werden die Ergebnisse einer weiteren klinischen Studie, die gemeinsam mit der Charité in Berlin durchgeführt wurde, veröffentlicht. Fokus der Studie sind neben dem Therapieerfolg auch die gesundheitsökonomischen Versorgungseffekte der Online-Therapie.

Das Unternehmen kooperiert aktuell bereits mit 16 namhaften Krankenversicherungen und ist neben Deutschland auch in der Schweiz aktiv. Nachdem das DVG im November vom Deutschen Bundestag verabschiedet wurde, strebt Selfapy an, zukünftig die Kostenübernahme für sämtliche angebotene Online-Kurse für alle Versicherten zu erlangen. 

„Wir freuen uns, mit SHS einen branchenerfahrenen Investor gefunden zu haben, der uns bei den nächsten Wachstumsschritten begleitet. Mit den Mitteln dieser Finanzierungsrunde möchten wir unser Produkt weiterentwickeln und wirksame Therapie für jeden anbieten, der psychologische Unterstützung sucht“, so Nora Blum, Gründerin und CEO von Selfapy. 

„Bei Selfapy wird die Akzeptanz bei den Patienten durch eine hohe Compliance Rate eindrucksvoll belegt. Wir freuen uns sehr, Selfapy beim weiteren Wachstum mit Eigenkapital zu begleiten“, so Dr. Cornelius Maas, Senior Investment Manager bei SHS. 

Farina Schurzfeld, Gründerin und CMO von Selfapy, erläutert: „Durch die Verabschiedung des DVG ist es sogar noch wichtiger, unser Online-Programm nach den höchsten medizinischen und wissenschaftlichen Standards auszurichten und bereitzustellen. Mit dem Engagement von SHS können wir langfristig sicherstellen, dass die Produktqualität von Selfapy stets den höchsten Anforderungen entspricht und eine hohe Wirksamkeit aufweist.“ 

Hubertus Leonhardt, Managing Partner bei SHS, erklärt: „Mit den bereits bestehenden 16 Krankenversicherungskooperationen hat Selfapy gezeigt, bei den neuen digitalen Gesundheitsversorgungsmodellen ganz vorne mit dabei zu sein. Durch die positiv veränderten Rahmenbedingungen im Bereich Erstattung erwarten wir für Selfapy noch weiteren Rückenwind. Der Digital-Health-Markt weist u.E. nunmehr ein hohes Potenzial auf. Mit unserem aktuellen SHS V Fonds prüfen wir daher weitere Investments in diesem dynamischen Feld.“ 

Über Selfapy:

Selfapy ist Deutschlands führender Anbieter für Online-Therapien bei psychischen Belastungen und wurde im Februar 2016 von Nora Blum, Kati Bermbach und Farina Schurzfeld in Berlin gegründet. In Deutschland leiden 18 Millionen Menschen an einer psychischen Erkrankung wie Burnout, Depression oder Angststörungen. Oftmals müssen sie bis zu sechs Monate auf eine Behandlung warten.

Selfapy bietet Menschen in psychischen Belastungssituationen begleitete, anonyme und flexible Unterstützung. Das dreimonatige Programm wurde von erfahrenen Psychologen entwickelt und basiert auf Ansätzen der kognitiven Verhaltenstherapie. Weitere Informationen:http://www.selfapy.de   

Pressekontakt:

Christian Krohne

Selfapy GmbH

Kastanienallee 29/30

10543 Berlin

presse@selfapy.com

Über die SHS Gesellschaft für Beteiligungsmanagement mbH:

Die Tübinger SHS Gesellschaft für Beteiligungsmanagement investiert in Medizintechnik- und Life-Science-Unternehmen mit Fokus auf Expansionsfinanzierungen, Gesellschafterwechsel und Nachfolgesituationen. Dabei geht SHS sowohl Minderheits- als auch Mehrheitsbeteiligungen ein. Als erfahrener Brancheninvestor unterstützt das 1993 gegründete Unternehmen das Wachstum seiner Portfoliogesellschaften durch ein Netzwerk an Kooperationen, zum Beispiel bei der Einführung neuer Produkte, bei regulatorischen Themen oder beim Eintritt in weitere Märkte. Zu den deutschen und internationalen Investoren der SHS-Fonds gehören etwa berufsständische Versorgungswerke, Pensionsfonds, strategische Investoren, Dachfonds, Family Offices, Unternehmer und das SHS-Managementteam. Das Eigenkapital-Investment der AIFM-registrierten Gesellschaft beträgt bis zu 30 Mio. €, darüber hinausgehende Volumina können mit einem Netzwerk von Co-Investoren umgesetzt werden. Aktuell investiert SHS aus seinem fünften Fonds. Der Fonds hat Kapitalzusagen in Höhe von über 130 Mio. Euro erhalten. Weitere Informationen: http://www.shs-capital.eu

Pressekontakt:

Regine Hujer

SHS Gesellschaft für Beteiligungsmanagement mbH

Bismarckstraße 12

72072 Tübingen

tuebingen@shs-capital.eu

Über die IBB Beteiligungsgesellschaft:

Die IBB Beteiligungsgesellschaft (www.ibb-bet.de) stellt innovativen Berliner Unternehmen Venture Capital zur Verfügung und hat sich am Standort Berlin als Marktführer im Bereich Early Stage Finanzierungen etabliert. Die Mittel werden vorrangig für die Entwicklung und Markteinführung innovativer Produkte oder Dienstleistungen sowie für Geschäftskonzepte der Kreativwirtschaft eingesetzt. Seit März 2015 befinden sich zwei von der IBB Beteiligungsgesellschaft verwaltete Fonds in der Investitionsphase, der VC Fonds Technologie Berlin II mit einem Fondsvolumen von 60 Mio. EUR und der VC Fonds Kreativwirtschaft Berlin II mit einem Fondsvolumen von 40 Mio. EUR. Beide VC Fonds sind finanziert durch Mittel der Investitionsbank Berlin (IBB) und des europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), verwaltet vom Land Berlin. Seit 1997 hat die IBB Beteiligungsgesellschaft über 210 Berliner Kreativ- und Technologieunternehmen in Konsortien mit Partnern ca. 1,52 Mrd. EUR zur Verfügung gestellt, wovon die IBB Beteiligungsgesellschaft 217 Mio. EUR als Lead-, Co-Lead oder Co-Investor investiert hat.

Kontakt:

Ute Mercker

IBB Beteiligungsgesellschaft

Bundesallee 210

10719 Berlin

Tel: +49 (0)30 2125 3201

Mail: venture@ibb-bet.de 

www.ibb-bet.de

14. Januar 2020 Rolls-Royce übernimmt Qinous

Friedrichshafen/Berlin, 14. Januar 2020 – Rolls-Royce hält ab dem 15. Januar 2020 mit 73,1 Prozent der Anteile die Mehrheit am Berliner Stromspeicherspezialisten Qinous GmbH. Rolls-Royce übernimmt die Anteile aller bisherigen Finanzinvestoren, unter denen sich auch die IBB Beteiligungsgesellschaft mbH (Berlin) befand. Die Gründungsgesellschafter sind weiterhin am Unternehmen beteiligt und behalten ihre bisherigen Funktionen. Über den Kaufpreis und die anderen ausgeschiedenen Gesellschafter wurde Vertraulichkeit vereinbart.

Rolls-Royce hatte sich bereits im Oktober 2018 mit 19,9 Prozent an dem einstigen Startup-Unternehmen beteiligt, das sich mit Batteriespeichersystemen und der dazugehörigen Steuerung beschäftigt und bereits Speicherlösungen auf der ganzen Welt realisiert hat.

„Unsere neue Mehrheitstochter spielt künftig eine zentrale Rolle“, sagt Andreas Schell, CEO des Rolls-Royce-Geschäftsbereichs Power Systems. „Denn dort werden wir sämtliche Microgrid-Aktivitäten des Geschäftsbereichs bündeln - von einfacheren Speicherlösungen bis zu kompletten und komplexen Microgrid-Lösungen unterschiedlichster Größe und Konfiguration. Dabei ergänzen sich die Kompetenzen von Qinous als junges Unternehmen mit Start-Up-Charakter ideal mit den industriellen Fähigkeiten von Rolls-Royce. Gemeinsam können wir schnell und mit hoher Qualität auf die Anforderungen des Marktes reagieren“, so Schell.

Die gemeinsame Entwicklung eines Angebots an Speicherlösungen in den vergangenen Monaten habe gezeigt, dass beide Unternehmen hervorragend zueinander passen „und wir durch eine engere Verflechtung neue Marktpotenziale erreichen können. Insbesondere bei dezentralen, umweltfreundlichen MTU-Microgrid-Lösungen sehen wir große Marktpotenziale für eine nachhaltige Stromversorgung“, konstatiert Schell weiter.

„Auf unserem Weg zum Anbieter integrierter Lösungen für unsere Kunden kommen wir mit der Mehrheitsübernahme von Qinous einen großen Schritt weiter. Wir werden künftig nicht nur die technische Lösung und den Service, sondern sogar die Finanzierung anbieten können“, so Schell. Qinous hat sich mit modular und skalierbar aufgebauten, vorgefertigten Plug- and Play-Batterieprodukten einen Namen gemacht, die erneuerbare Energiequellen, Stromgeneratoren und Batteriespeicher miteinander verbinden. Rolls-Royce ist Spezialist für maßgeschneiderte Energielösungen mit dem weltweiten Vertriebs- und Servicenetz seiner Produkt- und Lösungsmarke MTU.

„Die weitere Vertiefung der Partnerschaft zwischen Rolls-Royce und Qinous ist ein logischer und konsequenter Schritt zur Erschließung des stark wachsenden Microgrid-Marktes. Wir haben in zahlreichen Projekten die Funktion und Zuverlässigkeit der Lösungen nachgewiesen. Nun können wir mit den Erfahrungen und der weltweiten Präsenz von MTU schneller und flächendeckender die Nachfrage bedienen“, sagt Steffen Heinrich, Mitgründer und Co-Geschäftsführer von Qinous. „Auch im Namen des Mitgeschäftsführers Reinhard Edelmann und des Mitgründers Busso von Bismarck möchte ich mich bei den Seedinvestoren bedanken, die die Gründung von Qinous ermöglichten und uns bis heute stark unterstützt haben.“

Sabine Wolff, Investment-Managerin der IBB Beteiligungsgesellschaft hierzu: „Wir freuen uns sehr, mit Rolls-Royce einen international renommierten Partner für Qinous gefunden zu haben. Die Kombination aus erneuerbaren Energien und Speicherlösungen, die bereits erfolgreich im On-Grid- und Off-Grid-Bereich eingesetzt werden und für ein sicheres Netz sorgen, findet zukünftig auch im Microgrid-Bereich weitere Anwendungsfelder. Die Partnerschaft zwischen Rolls-Royce und Qinous hat sich zu einer Erfolgsgeschichte für den Standort Berlin und für uns zu einem attraktiven Exit entwickelt.“

Der Komponentenbaukasten des aufeinander abgestimmten Qinous- und MTU-Produktprogramms erlaubt künftig die Konfiguration von Lösungen von 30 kW/30kWh bis zu mehreren MW/MWh. „Das Leistungs- und Kapazitätsangebot deckt den Bedarf von beispielsweise Gewerbebetrieben, Stadtwerken, Energieversorgern bis hin zu größeren Industrieanlagen ab. Zusammen mit Qinous können wir unseren Kunden eine breite Palette von Microgrid-Lösungen, bestehend aus unterschiedlichen Kombinationen von Energieerzeugern und -speichern anbieten. So sorgen wir für eine nachhaltige, kostenoptimierte und vor allem klimaschonende Energieversorgung sorgen - netzgebunden oder unabhängig vom öffentlichen Stromnetz“, sagt Cordelia Thielitz, Vice President für das Geschäftsfeld Microgrid Solutions bei Rolls-Royce. „Schlüssel dazu sind das umfassende Knowhow in der Speichertechnologie, die effiziente Integration der Microgrid-Komponenten und die Entwicklung intelligenter Steuerung, betont Thielitz.

Qinous beschäftigt etwa 40 Mitarbeiter in Berlin. Rolls-Royce beschäftigt sich an vier Standorten mit Forschung und Entwicklung von Microgrids und Stromgeneratoren: Friedrichshafen, Ruhstorf, Augsburg und Mankato (USA).

Über die IBB Beteiligungsgesellschaft:

Die IBB Beteiligungsgesellschaft (www.ibb-bet.de) stellt innovativen Berliner Unternehmen Venture Capital zur Verfügung und hat sich am Standort Berlin als Marktführer im Bereich Early Stage Finanzierungen etabliert. Die Mittel werden vorrangig für die Entwicklung und Markteinführung innovativer Produkte oder Dienstleistungen sowie für Geschäftskonzepte der Kreativwirtschaft eingesetzt. Seit März 2015 befinden sich zwei von der IBB Beteiligungsgesellschaft verwaltete Fonds in der Investitionsphase, der VC Fonds Technologie Berlin II mit einem Fondsvolumen von 60 Mio. EUR und der VC Fonds Kreativwirtschaft Berlin II mit einem Fondsvolumen von 40 Mio. EUR. Beide VC Fonds sind finanziert durch Mittel der Investitionsbank Berlin (IBB) und des europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), verwaltet vom Land Berlin. Seit 1997 hat die IBB Beteiligungsgesellschaft über 210 Berliner Kreativ- und Technologieunternehmen in Konsortien mit Partnern ca. 1,52 Mrd. EUR zur Verfügung gestellt, wovon die IBB Beteiligungsgesellschaft 217 Mio. EUR als Lead-, Co-Lead oder Co-Investor investiert hat.

Kontakt:

Sabine Wolff

IBB Beteiligungsgesellschaft

Bundesallee 210

10719 Berlin

Tel: +49 (0)30 2125 3201

Mail: venture@ibb-bet.de 

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